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Die Weihnachtskrippe ist eine szenische Nachbildung aller Ereignisse rund um die Geburt Jesu. Sie bezieht sich auf die Weihnachtsgeschichte, wie sie in den Evangelien von Lukas und Matthäus geschildert wird. Der Aufbau der Krippe soll das Geschehen zur Weihnachtszeit wieder spürbar und lebendig machen.

Dabei geht den Weihnachtsereignissen ein Wunder voraus. Die jungfräuliche Maria wird schwanger. Ein Engel verkündet ihr diese Schwangerschaft als Gottes Werk zur Geburt des Gottessohnes Jesus Christus. Josef erhält die Gebote, das Kind anzunehmen und Maria zu beschützen. Anschließend reist Josef mit der schwangeren Maria in seine Geburtsstadt, um an einer Volkszählung teilzunehmen. Dabei finden die beiden keine Herberge. Das Kind wird in der kleinen Stadt Bethlehem in einer Notunterkunft geboren – bei Matthäus wird sie als Höhle beschrieben. Lukas schildert die Unterkunft als Stall. Weil eine Wiege fehlt, wird das Neugeborene in eine Futterkrippe gelegt. Von diesem Motiv leitet sich die die Namensgebung der Weihnachtskrippe ab. Die gesamte szenische Darstellung der Ereignisse nennt sich daher Krippe oder Weihnachtskrippe.

Hierzu gehören weitere Ereignisse. So wird den Hirten in der Nähe der Unterkunft die Geburt Christus durch Engel verkündet. Die gläubigen Hirten machen sich auf den Weg, um Maria und das Kind zu preisen. Ebenfalls erscheint ein heller Stern am Himmel. Weise aus dem Morgenland deuten ihn und erkennen in diesem Himmelszeichen die Ankunft des Herrn. Sie machen sich auf, um dem Kind Geschenke zu bringen und es anzubeten.
Der helle Stern von Bethlehem weist ihnen den Weg. Einige Tage nach der Geburt des Kindes treffen sie ein und überreichen ihre Geschenke – Myrrhe, Weihrauch und Gold. Spätestens seit dem 6. Jahrhundert wird in der westlichen Kirche von exakt drei Weisen gesprochen mit den Namen Balthasar, Melchior und Caspar. Sie gelten in der katholischen Kirche als Heilige und sind im Laufe der Zeit zu den „Heiligen drei Königen“ umgedeutet worden.

Mit Beginn der christlichen Adventszeit kommt es zum szenischen Aufbau der Krippe. Spätestens mit dem Dreikönigsfest wird sie wieder abgebaut. Krippen stehen in Kirchen, in Privathäusern oder auf öffentlichen Plätzen. Eine besonders lebendige Form dieser Nachbildung sind sogenannte Krippenspiele. Dabei werden die Ereignisse in einer entsprechenden Kulisse mit Laienschauspielern und oft auch lebendigen Tieren in der chronologischen Reihenfolge der Ereignisse nachgespielt. In der Regel wird jedoch eine unbewegte plastische Darstellung mit Krippenfiguren modellhaft aufgebaut. Die wichtigste Figurengruppe zeigt das Neugeborene in der Futterkrippe mit Maria und Josef. Die zwei Tiere Ochse und Esel symbolisieren die Geburt im Stall. Diese Figurengruppe kann ohne weitere Kulisse und sonstige Figuren die Weihnachtsgeschichte auf einfachste Art symbolisieren.

Je umfangreicher eine Krippe gestaltet ist, umso mehr Figuren enthält sie und desto detailreicher wird eine Orts-Kulisse gestaltet. Als weitere Figuren kommen in Frage: Hirten und Schafe, Schäferhunde, weitere Stalltiere, Verkündigungsengel, musizierende oder Lichterengel in beliebiger Zahl, die Heiligen drei Könige allein oder mit Kamelen. Auch die Kulisse kann prächtig ausgestaltet werden. Sie kann einen Tierstall oder eine Höhle darstellen mit vielen Details. Dabei kann der Darstellungsstil darauf abzielen, möglichst originalgetreu die Lebenswelt in Bethlehem um das Jahr 0 abzubilden. Der Stil kann sich aber auch an regionalen Gegebenheiten orientieren und beispielsweise eine volkstümliche und bäuerliche Lebenswelt in Deutschland abbilden. Möglich sind ebenfalls stilistische Darstellungen mit stark symbolisierenden Formen. Ihr Ziel ist es, jede allzu konkrete Verbindung von Zeit und Ort aufzulösen, um die ewige Gültigkeit des Geschehens zu verdeutlichen.

Weihnachtskrippen in Privathaushalten bestehen aus einer Art Miniaturlandschaft. Sie werden meistens durch Zukauf oder das Basteln von Krippenzubehör stetig erweitert. In Kirchen oder auf Plätzen können auch große Krippenszenen aufgebaut werden.

Bei Betrachten der verschiedenen Weihnachtskrippen auf der ganzen Welt und in jedem einzelnen Haushalt wird man feststellen, dass jede Krippe anders aussieht und jeder Krippenstall ein ähnliches und dennoch sehr facettenreiches Antlitz hat. Was aber alle Krippen gemeinsam haben, sind die meist aus Holz erstellten Krippenfiguren, auch wenn sie bei den einen nur die wichtigsten Figuren enthalten, bei anderen wiederum eine sehr große Vielzahl aufweisen. Im Folgenden werden die wichtigsten und üblichsten Figuren aufgeführt, die in einer Weihnachtskrippe zu finden sind.

Zentrale Bedeutung kommt ohne Frage dem Jesuskind mit seinen Eltern Maria und Josef zu. Das Jesuskind wird dabei nur in Windeln gewickelt in der Futterkrippe als Zeichen für die Armut und Menschlichkeit des Sohn Gottes präsentiert. Meistens knieend oder sitzend neben ihrem Kind dargestellt, wird die Mutter Maria. Bei farbigen Krippenfiguren meist in blauem Gewand dargestellt, weil blau als himmlische Farbe die Treue und den Glauben symbolisiert. Hinter den beiden oder zumindest hinter dem Jesuskind stehend und wachend gehört der Vater Josef zu den wichtigsten Figuren in einer Weihnachtskrippe. Oft hält er die Laterne als Zeichen für das Licht der Hoffnung, das Jesus in die Welt bringt. Im Krippenstall selber finden dann oft auch noch der Ochse und der Esel Platz, deren Bedeutung nicht ganz geklärt ist. Für die einen sind sie als reine und unreine Tiere ein Zeichen für verschiedene Glaubensrichtungen, für die anderen ein Zeichen dafür, dass Jesus wie diese Lastentiere eine schwere Bürde auf sich nehmen wird.

Neben der Weihnachtskrippe nehmen die Hirten ihren Platz bei ihren Schafen ein. Sie stehen für das Volk und sind gerade für die Weihnachtskrippen von Bedeutung, weil sie dem Engel zuhörten und sofort aufbrachen, um als erste das neu geborene Jesuskind zu bewundern. Die Schafe als Symbole für unschuldiges Leiden - analog zum späteren Leben von Jesus - gehören mit zu den Hirten und somit auch zu den Krippenfiguren.

Oft erst später aufgestellt, weil sie dem Feiertag nach erst am 6. Januar mit Hilfe des Sterns an der Krippe ankamen, gehören auch die Heiligen Drei Könige zu den Krippenfiguren. Als die drei Weisen aus dem Morgenland brachten Caspar, Melchior und Balthasar dem Jesuskind ihre Geschenke in Form von Weihrauch, Gold und Myrre, die sie als Krippenfiguren meistens auch in den Händen halten.

Bei vielen Krippen ist er nicht zu sehen und dennoch gehört auch der Engel zu den Figuren für eine Weihnachtskrippe. Schließlich hat er den Hirten erst die Geburt des Herrn verkündet und spielt somit eine bedeutende Rolle in der durch die Krippe symbolisierten Weihnachtsgeschichte.

Die uns heute vertraute Weihnachtskrippe zeigt mit Hilfe von Figuren und einer Modelllandschaft Bethlehems das Geschehen rund um die Geburt Jesu. Das Kind liegt in einer Futterkrippe. Maria und Josef stehen daneben, im Hintergrund die Hirten. Dazu kommen Ochse, Esel und die Drei Weisen samt Verkündigungsengel. Mehr als 1000 Jahre hat es gedauert, bis es zu dieser Darstellung der Weihnachtskrippe gekommen ist. Das kann verwundern. Bildet die Weihnachtskrippe nicht einfach nur ab, was die Evangelien von Lukas und Matthäus schildern?

Bis zum Jahr 313 n. Chr. wurde das Urchristentum größtenteils verfolgt. In dieser ersten Phase diente die Geburtsstätte Jesu den Gläubigen als Pilgerort. Dann erlaubte Kaiser Konstantin die Religionsfreiheit im Römischen Reich und wählte 324 n. Chr. das Christentum zur Staatsreligion. Spätestens ab diesem Zeitpunkt konnten die Frühchristen die Symbole ihres Glaubens offen zeigen. Das Krippenmotiv gehörte von Anfang an dazu.

Künstlerisch wurde es zunächst in Steinreliefs gestaltet. Ein solches Relief befindet sich beispielsweise in Mailand am Sarkophag des Stilicho. Es ist um 385 n. Chr. entstanden. An ihm fällt auf: Dargestellt wird nur das Kind in der Krippe mit Esel und Ochse daneben.

Weitere Krippengestaltungen finden sich in frühen Basilika-Kirchen des 5. Jahrhunderts. Dazu gehören die Papstbasilika Santa Maria Maggiore in Rom oder die Sant´ Appolinare Nuovo in Ravenna. Die Darstellungen erfolgen hier als Wandmosaike. Bildlich fehlen Maria und Josef weiterhin. Stattdessen werden die drei Heiligen Könige gezeigt.

Warum zeigen die ersten Krippen-Szenen das Jesukind allein mit Esel, Ochse oder den Drei Heiligen Weisen?

In den ersten Jahrhunderten des Christentums – bis ins Mittelalter hinein – war vor allem eine Bedeutung am wichtigsten: Das Jesukind besitzt die größte Macht auf Erden. Das wird bildstark ausgedrückt, wenn die Drei Weisen aus dem Morgenland vor ihm niederknien. Sie wurden im Laufe der Zeit sogar zu Königen erklärt, obwohl das nicht in den Evangelien steht. Knien aber Könige vor dem Jesukind, muss die Macht Christi größer sein als die aller irdischen Herrscher. Sogar Ochse und Esel drücken das aus. Die damalige Zeit brachte die beiden Tiere mit einem Spruch des Jesaja in Verbindung. Dieser lautet: „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht“ (Jes 1,3). Lapidar formuliert: Wer nicht an Christus glaubt, ist dümmer als Ochs und Esel. Die Tiere beziehen sich auf den Jesaja-Spruch und drücken aus, dass dieses Kind der „Herr“ ist. Dabei ist zu beachten: Weder das Lukas-Evangelium noch Matthäus erwähnen die Tiere Ochse und Esel. Die heute so vertraute Anwesenheit der Tiere an der Krippe, ist vom frühen Christentum regelrecht hinzugedichtet worden. Das Trienter Konzil (1545 – 1563) wollte diesen „Fehler“ bei der Krippendarstellung gerne korrigieren. Das scheiterte – und so sehen wir die Tiere bis heute an der Krippe stehen.

Erst im Mittelalter ab dem 12. Jahrhundert erscheint auch Maria in Bilddarstellungen neben der Krippe. Josef fehlt weiterhin. Dabei ist es Franz von Assisi, der im 13. Jahrhundert die erste plastische Krippenszene nachbildet. Im Jahr 1223 verzichtet er in der Stadt Greccio auf eine Weihnachtspredigt und stellt die Weihnachtsgeschichte mit lebendigen Tieren und Menschen nach.

Die Geburtsstunde der heutigen Krippen beginnt im 16. Jahrhundert. Zunächst wurden Glaskästchen in Kirchen aufgestellt, um Szenen der Weihnachtsgeschichte und der Passion modellhaft zu zeigen. Dann errichteten die Jesuiten im Jahr 1562 die erste Weihnachtskrippe in Prag - so wie sie heute bekannt ist. Seither verbreitet sich der gängige Brauch, Weihnachtskrippen aufzustellen.

Die Weihnachtskrippe widmet sich als szenische Darstellung der Geburt Jesu. Aufgestellt wird sie zur Weihnachtszeit. Ihre wichtigsten Figuren sind das Kind in der Krippe, Maria, Josef, die Heiligen drei Könige und die Tiere im Stall. Dabei sind drei Krippentypen bekannt, die sich nach dem Ausstellungsort richten. Der erste Typ ist die Hauskrippe. Sie steht meistens als Miniaturkrippe aus Holz im privaten Wohnzimmer. Dort bildet sie häufig mit dem Weihnachtsbaum eine festliche Einheit.
Die Kirchenkrippe wird zur Advents- und Weihnachtszeit in Kirchen aufgestellt. Sie kann entweder den Altar schmücken oder den ganzen Altarbereich ausgestalten. Im letzteren Fall wird der Kirchenraum zur Bühne, der die Kirchengänger stark in das Weihnachtsgeschehen hineinziehen soll. Solche Aufbauten sind wegen ihrer bezweckten Wirkung mindestens maßstabsgetreu gestaltet.
Der dritte Typ ist die Freikrippe. Sie schmückt Städte und Plätze und kann auch auf Wasser oder in parkähnlichen Landschaften aufgebaut werden. Soll sie schon von Ferne gesehen werden, übersteigt ihre Größe eine maßstabsgetreue Darstellung. Durch die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten können Freikrippen aber sehr unterschiedliche Größen haben.

Die genannten Grundtypen werden nicht nur bezüglich ihrer Größe in Großkrippen und Miniaturkrippen unterschieden. Bedeutungsvoll ist ebenfalls ihre architektonische und technische Gestaltung. Dadurch entstehen Rundkrippen, Reliefkrippen, mechanische Krippen, Drehkrippen und Dreieck-Eckkrippen. Die Architektur entscheidet, ob die Krippe von einer oder mehreren Seiten erlebt werden kann. Mechanische und drehbare Krippen ermöglichen bewegte Szenen oder Szenenwechsel.

Weihnachtskrippen lassen sich außerdem nach ihrem Grundaufbau unterscheiden. Entweder wird die Krippe wie eine Bühnenlandschaft aufgebaut, dann spricht man von einer Bretterkrippe. Oder sie ist fest in einer Kulissenrahmung wie in einer Kiste hineingebaut. Dann heißt sie Kastenkrippe.

Weihnachtskrippen lassen sich auch inhaltlich unterscheiden. Hier spielt eine Rolle, an welchem räumlich-geografischen Ort sich die gezeigte Weihnachtsgeschichte abspielen soll. Das kann eine freie Landschaft sein (Landschaftskrippe), der Tierstall (Stallkrippe) oder eine Höhle als Geburtsort (Höhlenkrippe) sowie ein Tempel in Anspielung auf die Sakralbauten zur Zeit Jesu (Tempelkrippe).

Ist der Schauplatz des Geschehens ausgewählt, erfolgt eine weitere wichtige Unterscheidung. Soll sich die künstlerische Darstellung an den historischen Gegebenheiten in Palästina vor 2000 Jahren orientieren? Dann wird von einer orientalischen Krippe gesprochen. Oder soll sich die Darstellung an den regionalen, sozialen oder landschaftlichen Besonderheiten orientieren, um auf die Lebenswelt der Betrachter einzugehen? Dann wird von Heimatkrippe, Milieukrippe oder Naturkrippe gesprochen. Krippen ohne geografisches Umfeld konzentrieren sich allein auf die Krippenfiguren und ihre Symbolkraft. Auch spezielle künstlerische Ausdrucksformen können eine Rolle spielen wie bei den anthroposophisch geprägten Krippen.

Durch diese Vielzahl von Krippentypen haben sich regionale Besonderheiten ausgeprägt. Der jeweilige künstlerische Ausdruck unterliegt zusätzlich dem Wandel der Zeit.

Die Weihnachtskrippe spielt wohl immer noch die wichtigste Rolle, wenn es darum geht die eigenen vier Wände im vorweihnachtlichen Glanz erstrahlen zu lassen. Dabei gibt es Weihnachtskrippen bereits seit dem frühen Christentum. Diese haben sich, zumindest was die Figuren betrifft, seitdem stark verändert. Damals wurde die Weihnachtskrippe lediglich von dem Jesuskind mit einen Ochsen und einem Esel bewohnte. Erst später kam Maria hinzu und noch viel später durfte sich Josef dazu gesellen.

Die Krippe wird oft schon ab Beginn der Adventszeit aufgestellt, spätestens aber am 24. Dezember darf sich das Jesuskind in der Krippe zeigen. Kurz nach dem Weihnachtsfest gesellen sich dann noch die heiligen 3 Könige dazu. Soweit zum fest gesetzten christlichen Brauchtum. Was das Design der Weihnachtskrippe angeht, so ist es demjenigen Künstler überlassen aus welchen Materialien er seine Krippe bauen möchte. Es gibt allerdings einige Bauweisen die sich vom Anbeginn des Christentums bewährt und entwickelt haben.

Aus welchen Materialien aber werden Krippenfiguren hergestellt?

Welches Material beim Krippenbau verwendet wird, hängt natürlich immer davon ab, in welchem Umfeld die Krippe aufgestellt wird. Demnach wird zwischen Hauskrippen, Kirchenkrippen und Freikrippen unterschieden.

Weiterhin wird in der Bauweise der Weihnachtskrippe unterschieden: 

  • Krippenfiguren aus einer Schwarzmehl-Leimwasser-Masse
  • Santons
  • Glaskrippen
  • Terrakotta-Krippen
  • Geschnitzte Krippen
  • Loammandl-Krippen
  • Steinkrippen
  • Wachskrippen
  • Pappmaché-Krippen
  • Strohkrippen, Maisstrohkrippen
  • Blechkrippen
  • Metallkrippen
  • Eis- und Schneekrippen
  • Papierkrippen

Bestehen die Krippenfiguren aus Holz, so wurden sie meistens aus Zirbelkiefer, Ahorn- oder Lindenholz geschnitzt. Bestehen die Figuren hingegen aus Metall, so handelt es sich oft um Kupfer, Zinn oder Messing. Unter Santons versteht man übrigens aus der Provence stammende Krippenfiguren aus Ton, wohingegen die Schwarzmehl-Leimwassermasse eher in Thüringen, Sachsen und Oberfranken zur Anwendung kam.

Unterschiedliche Materialien des Krippenumfelds

Aber nicht nur die Krippenfiguren, sondern auch das Umfeld der Krippe kann aus den unterschiedlichsten Materialien gebaut werden. Naturmaterialien sind hierbei immer noch am beliebtesten, so lässt sich aus Moos zum Beispiel eine Wiese stilisieren, oder aus einem Stück Baumrinde das Dach der Krippe abdecken. Ab und an kommen auch künstliche Materialien zum Einsatz, wie zum Beispiel Kunstharz oder Papier. Gerade Kunstharz lässt sich zum Beispiel auf einfache und schnelle Art Holzoptik nachstellen.

Hatten Sie schon einmal den Wunsch, eine Weihnachtskrippe selbst zu bauen, haben die Idee aber wieder verworfen, weil es zu kompliziert ist? Eine Weihnachtskrippe zu basteln ist einfacher, als Sie glauben. Sie benötigen dafür nur ein wenig Werkzeug und Phantasie. Krippen gibt es in vielen stilistischen Variationen und unterschiedlichen Materialien. Sie können eine traditionelle Weihnachtskrippe im alpenländischen oder orientalischen Stil basteln oder in ein modernes Design kleiden, das zum Ambiente Ihrer Wohnung passt. Zur Grundausstattung einer Krippe gehören der Stall und die Figuren wie das Jesus-Kind, Maria und Josef, die drei Weisen aus dem Morgenland, Engel, Hirten und Tiere wie Esel und Schafe. Für den Bau einer Krippe benötigen Sie lediglich ein Basismodell aus Holz, das Sie ganz nach Ihren Vorstellungen ausbauen und gestalten können.

Grundmodell aus Holz

Eine Bauanleitung für eine Weihnachtskrippe können Sie selbst skizzieren oder aus dem Internet herunterladen. Für eine einfache Krippe benötigen Sie jedoch keinen komplexen Bauplan oder Anleitung, sondern können das Grundmodell aus geometrischen Formen zuschneiden. Für das Basteln empfiehlt sich Weichholz wie Linde, Pappel oder Nadelholz. Die Größe Ihrer Krippe sollte in Relation zu den Figuren stehen. Das Verhältnis beträgt etwa 2:3.

Das Basismodell besteht aus einem rechteckigen Korpus mit Flachdach, an dem ein Schrägdach angelehnt wird. In diesem offenen Stallbereich können später Tiere und Hirten untergebracht werden. Sägen Sie mit einer Laub- oder Stichsäge folgende Grundelemente aus:

  • Grundplatte: 50cm x 25cm
  • Flachdach und Rückwand: 20cm x 15cm
  • Schrägdach: 25cm x 15cm
  • Seitenwand: 15cm x 15cm
  • Stützpfosten: 15cm

Schleifen Sie die Hölzer anschließend mit Schleifpapier glatt. Bohren Sie dann kleine Löcher für die Schrauben und bestreichen Sie die Kanten mit Holzleim. Verschrauben Sie dann die Einzelteile mit der Grundplatte. Für die Futterkrippe werden dünne Leisten in einer Länge von 5 cm zu einer zwei X-Formen verleimt. Für die Seitenwände der Krippe sägen Sie zwei Teile in der Größe von 2,5cm x 5cm und zwei passende Dreiecke aus, die Sie ebenfalls miteinander verleimen.

Nach dem Trocknen können Sie beginnen, die Krippe zu gestalten. Wer es minimalistisch mag, kann das Holz in Natur belassen oder beizen. Bei der Ausgestaltung sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Insbesondere Kinder werden bei dieser Arbeit großen Spaß haben. Wer seine Weihnachtskrippe weiter dekorieren möchte, kann die Bodenplatte mit Bastelmoos und Heu bekleben. Die beiden Dächer können Sie mit Stroh oder kleinen Zweigen verkleiden. Wenn Sie ein paar Unebenheiten oder einen Steinboden basteln möchten, bietet sich Bastelgips an, den Sie später mit Acryl- oder Wasserfarbe bemalen können. Alternativ können Sie auch Deko-Sand oder kleine Steine verwenden. Vielleicht entdecken Sie bei einem Spaziergang „Bastelmaterial“ wie Wurzeln und Baumrinde, das Sie einarbeiten können.

Figuren

Im Internet finden Sie viele Bastelanleitungen für Krippen-Figuren aus Holz, Filz oder Modelliermasse. Sie können die Figuren auch aus Fimo oder Salzteig herstellen. Insbesondere Kinder werden beim Modellieren ihre Freude haben. Die Figuren können später bemalt und mit Stoff oder Filz „eingekleidet“ werden. Modelliermasse eignet sich auch ausgezeichnet für die Herstellung von kleinen Utensilien, wie Laternen, Krüge oder für die Gaben der Weisen aus dem Morgenland.


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