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Adventskalender
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Ein Adventskalender wird eingesetzt, um die Vorfreude auf Weihnachten zu erhöhen. Dazu gibt es für jeden Tag im Dezember ein Türchen, das sich öffnen lässt. Hinter einer solchen Tür verbirgt sich ein kleines Geschenk. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie ein solch kleines Geschenk aussehen kann. Traditionell handelt es sich dabei beispielsweise um Schokolade. Moderne Adventskalender aus dem Handel enthalten häufig Schokolade einer bestimmten Marke, die weihnachtlich und besonders ansprechend verpackt wurde. Andere Arten - die nur für Erwachsene bestimmt sind - enthalten Alkohol (entweder als Süßigkeit oder als kleine Portion verschiedener edler Tropfen). Darüber hinaus gibt es auch Kalender ganz ohne Lebensmittelbezug - nur mit Spielzeug angefüllt

Es gibt zwei verschiedene Wege, zu einem Kalender zum Advent zu gelangen. Der erste besteht darin, den Kalender einfach und unkompliziert zu kaufen oder im Internet zu bestellen. Das macht keine Mühe, nimmt aber auch den Spaß am Basteln, der bei der Herstellung und beim Befüllen besonders aufkommt. Der andere Weg liegt eben darin, selbst einen Kalender zum Advent herzustellen. Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig. Es gibt kleine Adventskalender aus Pappe, die nur ein Jahr bis Weihnachten halten. Andere sind stabiler, weil Sie etwa aus Holz bestehen. Letztere können jedes Jahr neu befüllt werden, sodass sie nur einmal wirklich Arbeit machen. Lediglich das Befüllen des Kalenders kann vor gewisse Herausforderungen stellen.

Es ist üblich, dass Kinder einen solchen Kalender erhalten. Manche von ihnen basteln ihn auch selbst - in der Schule oder im Kindergarten. Es gibt aber auch Erwachsene, die sich an dieser schönen Tradition erfreuen möchten. Diese schenken sich selbst einen Adventskalender oder lassen sich beschenken. Die Möglichkeiten, die ein Erwachsenenkalender bietet, sind vielfältiger als bei der Variante für Kinder. Der Handel hat für einen Großteil seiner Produkte einen Weg entdeckt, diese in einem Kalender zum Advent unterzubringen - vorausgesetzt, sie sind ausreichend klein. So gibt es zahlreiche Themenkalender, an denen sich Erwachsene (in manchen Fällen auch Kinder) erfreuen können.

Auch die Preisklasse ist etwas, das die verschiedenen Arten auszeichnet. Wer selbst seinen Kalender (beziehungsweise den seiner Kinder) befüllt, kann seine Kosten relativ frei bestimmen. Hier hängt es von den ausgewählten Süßigkeiten und dem ausgesuchten Spielzeug aus, wie kostspielig der Kalender wird. Bei den fertigen Kalendern im Handel ziehen sich die Produkte durch alle preislichen Kategorien. So gibt es Kalender, die bereits für wenige Euro zu haben sind. Aber auch solche, die etwas mehr finanziellen Aufwand erfordern - zum Beispiel Kalender mit echtem Schmuck für die anspruchsvolle Frau. Viele Frauen freuen sich - neben Schmuck-Adventskalendern - über solche mit Kosmetik oder erlesenen Pralinen. Männer mögen ebenfalls Schokolade, aber auch Adventskalender, die etwas mit ihrem Hobby zu tun haben. Für Kinder sind - neben den klassischen Schokokalendern - diejenigen mit Spielzeug vorgesehen, wobei es auch hier diverse Arten und Befüllungen gibt.

Der Adventskalender verschönert die Vorweihnachtszeit. Heutzutage gibt es ihn in vielen unterschiedlichen Variationen.

Ob gekauft oder selbst gebastelt, ob sich hinter den 24 Türchen Bilder mit Sternen oder Sinnsprüche verbergen, ob ein Stückchen Schokolade zum Vorschein kommt oder kleine Geschenke die Zeit bis Weihnachten verkürzen, dieser Kalender fehlt in keinem Haus und ist nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen beliebt.

Ursprünglich sollte mit ihm nur den Kindern die Zeit vor Weihnachten fassbar gemacht werden. Deshalb entstanden im 19. Jahrhundert zeitgleich in verschiedenen Ländern die ersten Vorläufer des Adventskalenders. In den Familien wurden 24 Bilder, die weihnachtliche Motive und Geschichten darstellten, aufgehängt. Auch das Aufmalen von farbigen Kreidestrichen an Schränken und Türen war beliebt. Jeden Tag wurde einer der 24 Striche weggewischt.
In Österreich entstand eine Himmelsleiter, auf der das Christuskind in der Adventszeit jeden Tag eine Sprosse weiter hinabstieg. In Skandinavien unterteilte man eine Kerze in 24 Abschnitte und ließ jeden Tag einen Abschnitt herunterbrennen.

Alle diese Vorläufer und genauso unser heutiger Adventskalender dienen als Zeitmesser, um die Tage bis Weihnachten anschaulich zu machen und die Freude auf den Heiligabend und das Weihnachtsfest zu erhöhen.

Mit der Entstehungsgeschichte des Adventskalenders ist der Name Gerhard Lang (1881-1974) untrennbar verbunden. Gerhard Lang entwickelte den ersten gedruckten Adventskalender. Dieser Weihnachtskalender erschien im Jahr 1904. Er hatte noch keine Türchen, sondern bestand aus zwei Bogen Karton. Jeden Tag konnte ein Bild ausgeschnitten und auf ein entsprechendes Feld aufgeklebt werden. Auf diesem Feld war ein Vers abgedruckt, den die Kinder natürlich vor dem Aufkleben lesen sollten.

In den folgenden Jahren schuf Gerhard Lang immer neue Varianten des Adventskalenders. Dazu gehörten mit Schokolade befüllte Kalender, Adventsbäume, auf deren Ästen Engel aufgesteckt wurden und auch ein Adventshäuschen, dessen Fenster und Türen er mit farbigem transparenten Papier versah. In das Haus konnte eine Kerze gestellt werden. Seine Idee war es auch, einen Kalender herzustellen, der 24 Türchen zum Öffnen hatte.

In kurzer Zeit wurden besonders diese Kalender mit den 24 Türchen in ganz Deutschland beliebt.

Während des Zweiten Weltkrieges musste die Produktion von Adventskalendern wegen Papiermangels eingestellt werden und während des Nationalsozialismus durften in der Adventszeit keine christlich religiösen Abbildungen verwendet werden.
Sofort nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges änderte sich dieses wieder. Bereits 1945 gab es erneut Adventskalender, die Motive mit christlichen Werten enthielten.
Von da an verbreitete sich der Adventskalender weltweit. Millionenfach in Deutschland hergestellt, wurde er nach Österreich, in die Schweiz, nach Großbritannien und bis nach Amerika exportiert.

Seit dem Auftauchen der ersten Adventskalender im 19. Jahrhundert werden jedes Jahr neben den kaufbaren Exemplaren mit viel Herzenswärme und Ideenreichtum ganz individuelle Kalender gebastelt, bei denen sich hinter jedem der 24 Türchen eine Überraschung verbirgt. Dabei wandeln sich Aussehen und Inhalt mit dem jeweiligen Zeitgeist. Mit einem solchen Kalender kann jeder einem anderen Menschen Freude bereiten und die Vorfreude auf Weihnachten und das Besondere an der Vorweihnachtszeit zum Ausdruck bringen.

Ein handelsüblicher Adventskalender besitzt 24 Türchen, sofern er sich auf das kalendarische Warten bis Weihnachten bezieht. Es gibt auch Kalender, die ausschließlich das Kirchenjahr erfassen, diese zählen dann meist die Tage vom ersten Advent (der in einen Zeitraum vom 27. November bis 3. Dezember fallen kann) bis Weihnachten. Dementsprechend haben sie mehr oder weniger Türen.

Sinn und Zweck

Adventskalender sollen die Vorfreude steigern und das Warten bis Weihnachten verkürzen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Variationen, üblicherweise sind sie aber für Kinder. Hinter jedem Türchen befindet sich zum Beispiel Schokolade oder eine andere Überraschung, sollte der Kalender selber gebastelt worden sein. Da der 1. Dezember, der Anfang des Monats, als Beginn festgelegt wurde, hat der Adventskalender 24 Türchen, wobei das letzte immer das größte und das mit einer besonderen Überraschung ist.

Die Wurzeln des Adventskalenders

Seinen Ursprung hat er wahrscheinlich im Jahre 1851, aus dem der erste selbstgebastelte Adventskalender stammt. Früh fing man in protestantischen Familien an, die Tage bis Weihnachten zu zählen, in dem man 24 Bilder an die Wände hängte oder die Kinder jeden Tag einen Kreidestrich an der Tür wegwischen konnten. Die Katholiken dagegen legten täglich einen Strohhalm in eine Krippe und zählten so die noch verbleibenden Tage bis zum Weihnachtsabend. Als Alternativen gab es aber auch noch die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zu einer bestimmten Markierung abgebrannt werden durfte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Kalender für Kinder hergestellt, zum Beispiel von Gerhard Lang. Lang druckte einen Bogen mit 24 Bildchen, die die Kinder jeden Tag ausschneiden und aufkleben durften. Dieser wurde aber noch einfach als „Weihnachtskalender“ bezeichnet und hatte auch noch keine kleinen Türen. Die ersten Kalender mit Türen kamen erst ca. 1920 auf den Markt.
Der heute bekannte Schokoladen-Adventskalender wurde erst ab dem Jahre 1958 hergestellt, davor gab es andere Varianten, hinter deren Türchen sich entweder bunte Bilder oder Verse aus der Bibel befanden.

Natürlich braucht es keinen Adventskalender um sich daran zu erinnern, dass Weihnachten vor der Tür steht. Doch diese kleinen nummerierten Türchen mit ihren versteckten Überraschungen üben eine Faszination aus, der sich nicht nur Kinder schwerlich entziehen können. Hier folgt ein kleiner Abriss der geschichtlichen Entwicklung dieser beliebten Weihnachtstradition.

Der Begriff „Advent“ stammt vom lateinischen Wort „adventur“, gleichbedeutend mit „Ankunft“. Historiker schätzen, dass der Advent seit dem vierten Jahrhundert nach Christus zelebriert wird. Ursprünglich wurden während der Adventszeit Konvertiten zum Christentum auf ihre Taufe vorbereitet. Über die Jahrhunderte wandelte sich die Bedeutung der Adventszeit, mit der man heute die Geburt Jesus Christus am Tag nach Heiligabend feiert.

Die Tradition, diesen Zeitraum auch materiell und visuell zu veranschaulichen, stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert, als religiöse protestantische Familien für jeden Tag im Dezember bis zum Heiligabend einen Kreidestrich über ihrer Eingangstür zeichneten. Eine andere, frühe Ausdrucksform dieser Tradition waren Adventsringe mit Kerzen, ähnlich denen die auch heute noch in Gebrauch sind. Unterschiede gab es bei der Anzahl der Kerzen, die von je einer pro Dezembertag auf nunmehr 4, also eine pro Adventssonntag, geschrumpft ist.

Die ersten Exemplare von Adventskalendern waren noch handgemacht. Um das Jahr 1900 herum gelang es Gerhard Lang, den ersten gedruckten Kalender mit Inhalt in Deutschland zu fertigen. Er ließ sich dabei von seiner Mutter inspirieren, die ihm als Kind einen selbstgebastelten Adventskalender schenkte, an dem eine Süßigkeit hing. Langs erste eigene Modelle verfügten nicht über essbare Überraschungen, sondern waren mit religiös inspirierten Bildern versehen.

Dennoch hatte Lang einen Nerv getroffen. Die Firma Sankt Johannis konnte die Idee als erstes vermarkten, nachdem diese schon einer breiten Öffentlichkeit durch die Beigabe von Adventskalendern in Tageszeitungen bekannt gemacht wurde. Sankt Johannis entschied sich dazu, statt der von Lang gewählten religiösen Motive, Verse der Bibel hinter den Türchen zu verstecken und feierte rasch große Erfolge.

Nicht zuletzt die massenhafte Begeisterung von Kindern sorgte für einen wahren Boom der Adventskalenderindustrie. Mit dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges fand dieser ein jähes Ende, weil die Verfügbarkeit von Pappe und Pappprodukten stark eingeschränkt war.

In den 1950er Jahren florierte der Absatz dann wieder wie in alten Zeiten, diesmal jedoch zugunsten des Unternehmers Richard Sellmer, der 1946 das Familienunternehmen gründete, welches auch heute noch Marktführer im Bereich Adventskalender ist und weltweit exportiert.

Etwa zu dieser Zeit hatte die neue Tradition des Adventskalenders auch Anklang in Übersee gefunden und wurde schnell als Teil der nordamerikanischen Weihnachtskultur integriert. Dem damaligen amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower wird ein großer Anteil an dieser Entwicklung nachgesagt. Er wurde zunächst dabei fotografiert, wie er zusammen mit seinen Enkelkindern ein Türchen an einem Kalender öffnete. Das Foto fand sich kurz darauf in mehreren landesweiten Zeitungen gedruckt wieder und entfachte einen regelrechten Hype auf Kalender für die Adventszeit.

Mit der Zeit entwickelte sich auch das ein oder andere besondere Exemplar. Im Kaufhaus Harrods konnte man im Jahr 2007 eines der teuersten Exemplare erwerben, das jemals erhältlich war. Ein aus Walnussholz gefertigter Kalender in Form eines Weihnachtsbaums, dessen Türchen je ein Stück organischer Schokolade enthielt, wurde für 50.000 $ pro Stück verkauft. Von den Erlösen ging ein Teil an Kakao-Bauern in Belize.

Ein anderer Superlativ wurde ebenfalls in England realisiert. Ein Gebäude der Ortschaft Gloucester wurde zum weltgrößten interaktiven Adventskalender umgebaut. Die Motivation war eine Initiative zur Förderung der lokalen Wirtschaft. Hinter jedem Fenster prangte das Logo eines anderen ortsansässigen Unternehmens, die während der Adventszeit besondere Angebote machten.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, einen Adventskalender selbst zu basteln, ist damit nur der Anfang getan, denn Sie müssen den Kalender auch befüllen. Vielleicht hilft Ihnen die folgende Übersicht dabei, die passende Befüllung für Ihren Adventskalender zu finden.

1. Wem gehört der Kalender?

Wenn es um Weihnachten und die damit zusammenhängenden Traditionen geht, möchten alle etwas davon haben. Deshalb gibt es die befüllten Kalender nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Wenn Sie die richtigen Geschenke finden möchten, mit denen Sie den selbst gebastelten Kalender füllen können, dann berücksichtigen Sie die Persönlichkeit des Beschenkten. Freut er sich bereits über Schokolade? Gibt es bestimmte Ernährungsgewohnheiten, die zum Beispiel Schokolade mit Milch ausschließen? Oder mag er andere Dinge besonders gern? Auch Hobbies können ein Anhaltspunkt sein, um eine passende Befüllung zu finden. Wenn Ihnen dabei spontan nichts einfällt, dann nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben die Dinge auf, die Sie mit der jeweiligen Person verbinden. Vielleicht kommt Ihnen dabei die entscheidende Idee.

2. Finden Sie Füllung in der passenden Größe

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die passende Größe der Gegenstände. In die meisten Kalender werden nur Geschenke mit geringer Größe passen. Die Kunst besteht darin, solche Gegenstände zu finden. Wenn Pralinen ausreichend sind, können Sie diese problemlos nutzen und treffen dabei auf eine riesige Auswahl. Auch andere Süßigkeiten sind bestens geeignet. Hier reicht es schon aus, wenn Sie sich im Supermarkt umsehen und eine leckere Auswahl zusammenstellen. Bei anderen Befüllungen für den Adventskalender ist das weniger einfach. Ein Geheimtipp sind Buchläden, die neben Büchern und Zeitschriften häufig auch kleine Geschenkartikel verkaufen. Wenn Sie die Präsente online bestellen möchten, sollten Sie alle auf einmal kaufen. Da es sich um kleine Artikel zu einem geringen Preis handelt, sparen Sie auf diese Weise die sich sonst ansammelnden Versandkosten.

3. Orientieren Sie sich an fertigen Kalendern

Wenn Sie keine Einfälle haben, können Sie sich auch an fertigen Kalendern orientieren. Dabei gibt es längst nicht mehr nur die mit Schokolade. Das Spektrum reicht von Kalendern mit Kosmetikpröbchen über solche mit Miniatur-Alkoholfläschchen bis hin zu den Kalendern von Spielzeugherstellern.

4. Immaterielle Geschenke

Gerade bei Erwachsenen können Sie die Fächer oder Säckchen des Kalenders auch mit immateriellen Präsenten füllen. Fertigen Sie kleine Zettel aus hübschem Papier an und schreiben Sie darauf, was Sie für den Beschenkten bei der Einlösung des Gutscheins tun werden. Sie können ihn zum Beispiel zum Essen einladen oder eine Massage geben.

5. Spezielle Ideen

Wenn Ihnen bisher noch nichts eingefallen ist, können Sie den Adventskalender zum Beispiel mit den folgenden Geschenken füllen:

  • Teebeutel in verschiedenen Geschmacksrichtungen
  • Badesalz und Badeöl in kleinen Packungen
  • Gewürze in kleinen Packungen
  • Ein Puzzle mit genau 24 Teilen
  • Zubehör zum Basteln (kleine Perlen zum Beispiel)
  • Modeschmuck
  • 24 Strophen / Zeilen eines selbst geschriebenen Gedichts

Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene freuen sich immer sehr über einen selbst gebastelten Adventskalender. Die Überraschung ist groß, wenn die kleinen vorweihnachtlichen Überraschungen ganz individuell ausgesucht wurden, und dazu auch noch in einem originellen, selbst gemachten Adventskalender verborgen sind. Jeder Tag beginnt so mit einer tollen Überraschung.

Kalender zum Advent – Klassiker oder Einzelstück?

Jedes Jahr – noch bevor sich die Frage nach Weihnachtsgeschenken stellt – geht es um die Adventszeit. Welche Art von Adventskalender gibt es für die Kinder, den Partner oder einen anderen lieben Menschen? Schon vor der Adventszeit werden im Handel viele Arten von Kalendern angeboten. Den Klassiker mit den kleinen, mit Schokoladentäfelchen bestückten Türchen kennt jeder, und mittlerweile gibt es diese Form in allen Varianten und Größen. Für Kinder gibt es häufig 24 Säckchen oder Beutel zum Aufhängen und selbst befüllen. Dies ist die einfachste Art einen Adventskalender selber zu machen. Natürlich kann man andere Behältnisse aus Stoff, Papier, Pappe oder ähnlichen Materialien auch selbst basteln. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Das Schöne daran ist, dass man sich beim Basteln ganz an den Vorlieben des Beschenkten orientieren kann. Ein von Hand gefertigtes und liebevoll bestücktes Einzelstück ist etwas ganz Besonderes, und macht dem Beschenktem immer viel mehr Freude als ein fertig gekaufter Kalender.

Der Weg zum selbst gemachten Adventskalender

Die Herstellung eines Adventskalenders besteht grundsätzlich aus zwei Schritten. Zum einen benötigt man dekorative Behälter oder Aufbewahrungsmöglichkeiten, die gut miteinander kombiniert werden können. Sie sollten auch nicht allzu groß sein, wobei sich die Größe natürlich an den Geschenken orientieren muss. Es bietet sich grundsätzlich an, Gegenstände auszusuchen, die alle in etwa die gleiche Größe haben. Alternativ kann man an besonderen Tagen - wie beispielsweise den Adventssonntagen - auch größere Geschenke einpacken.
Der Adventskalender kann aus 24 einzelnen Behältern bestehen oder aus einem kompakten Element mit 24 Öffnungen. Für welche Variante man sich hier entscheidet, hängt vor allem auch vom geplanten Aufwand und den eigenen Fähigkeiten im Basteln ab. Die einfachere Variante ist die Kombination von 24 Behältern. Die Gestaltung bedarf nicht unbedingt einer Anleitung, hier kann man die Phantasie spielen lassen und ausprobieren.
Aus Stoff oder Papier können Beutel selbst hergestellt werden. Wer nicht nähen oder kleben möchte, kann aus Papprollen oder Pappbechern Behälter gestalten, oder die Geschenke einfach in schönes Papier einpacken.

Ein tolle Idee ist es, die gefüllten Behälter an einen Kranz aus Zweigen oder einen besonders schön geformten Ast zu hängen. Wer handwerklich geschickt ist, kann auch nach einer Bastelanleitung eine eigene Aufhängung herstellen. So kann man beispielsweise aus Ästen oder Holzstücken einen Baum bauen, an dem die Geschenke hängen können. Auch ein Karton in Hausform eignet sich gut, um die Präsente zum Advent in einem „Adventshaus“ unterzubringen. Diese Varianten benötigen allerdings eine gute Planung und gründliche Ausführung. Die Aufhängung muss stabil genug sein, damit die Geschenke auch bis zum Öffnen an ihrem Platz bleiben.

Was kommt rein?

Meistens besteht der Inhalt eines Adventskalenders aus kleinen Geschenken. Die größeren Geschenke sind normalerweise eher dem Weihnachtsfest vorbehalten. Doch je nachdem wer wen beschenken möchte, kann natürlich auch ein Adventskalender mit ganz besonderen Präsenten gefüllt werden. Gerade der selbst gemachte Adventskalender lässt hier alle Möglichkeiten offen. Jeder einzelne Tag bis Weihnachten kann eine ganz besondere Überraschung enthalten.
Die Geschenke können sich an einem Thema orientieren. Für Schokoladenliebhaber kann beispielsweise jeder Tag eine ganz besondere Leckerei aus Schokolade bringen. Hier finden auch besonders exotische und extravagante Naschereien einen Platz. Kinder, die gerne lesen, freuen sich über ein neues Pixie-Buch für jeden Tag. Gibt es etwas, was der Beschenkte sammelt? Das ist die Gelegenheit, die Sammlung zu erweitern.
Auch eine Mischung aus netten Kleinigkeiten, über die man sich einfach freuen kann, kommt immer gut an. Hier bietet sich eine Mischung aus kleinen, nützlichen Gegenständen, Süßigkeiten und hübschen Artikeln zur Dekoration an. Vor allem Kinder lieben diese tägliche Überraschung und fiebern schon dem Morgen entgegen, an dem sie den Kalender öffnen können.


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