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Osterdeko

Zwischen März und April eines Jahres werden die Tage wieder länger und die Temperaturen freundlich. Es ist Zeit für Spaziergänge und Spiele im Freien. In dieser Zeit schmücken die Menschen weltweit ihre Häuser und Stuben mit Osterdeko. Dabei sind Hauptelemente Ostereier und der Osterhase. Doch auch grüne Zweige, frische Blüten und Tiermotive werden als Deko oder Geschenke zu dieser Zeit verwendet.

Generell ist Osterdekoration ein Zeichen für die Freude auf das neu sprießende Leben im Frühling. Die Saaten gedeihen, erste Blüten strecken ihre Kelche heraus, die Tiere finden wieder besser Futter. Der bei Kindern beliebteste Osterbrauch ist das Suchen der Ostereier – am liebsten im Garten, wo sie mutmaßlich der Osterhase versteckt oder verloren hat. Erwachsene christlicher Orientierung lassen gekochte Hühnereier bei Osterandachten weihen. Das soll ein fruchtbares Jahr und Glück bringen.

In der Geschichte der christlichen Kirche gilt Ostern als das höchste Fest im Kirchenjahr. Mit den heute drei begangenen Feiertagen gedenken Christen des Todes von Jesus Christus und feiern am dritten Ostertag seine Auferstehung. In den Osterbräuchen nach diesem religiösen Hintergrund sind allerdings viele vorchristliche, also heidnische Frühlingsbräuche erhalten geblieben. Licht, frische Pflanzen und Ostereier als Fruchtbarkeitssymbol sind auch hier unverzichtbare Elemente.

Weltweit gehört zu den Frühlingsbräuchen das Schmücken von Häusern, Gärten und Stuben. Öffentlich gehört das Gestalten üppig begrünter und behangener Osterbrunnen zu den wichtigen Osterelementen. Gewerblich sind spätestens ab Aschermittwoch erste dekorative Osteraccessoires zu sehen. Privat beginnt das Schmücken etwa zwei bis vier Wochen vor den eigentlichen Ostertagen. Zu etwa dieser Zeit ist es auch in vielen Familien üblich, Osterdekoration selbst zu basteln. Und hier sind kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt - vom Osternester flechten über Eier bemalen bis hin zu Schalen mit bunten Federn ausschmücken, ist wirklich alles erlaubt.

Allerdings gibt es eine noch immer ungeklärte Bedeutung zu Ostern - der Osterhase. Der Legende nach bemalt er die Ostereier und versteckt sie im Garten. Doch diese Überlieferung ist regional unterschiedlich. So gab es in Thüringen früher einen Storch als Eierlieferanten, in Westfalen ein Osterfuchs. Böhmische Kinder und Erwachsene erhielten ihre Eier vom Hahn, während einige Schweizer Regionen an den Kuckuck als Eierspender glaubten.

Bedeutung von Ostern seit Menschengedenken

Bereits in der Antike wurde die Zeit des neu sprießenden Lebens mit Ritualen und Deko gefeiert. Die lange Zeit des Winters mit langen Nächten war überwunden. In der Natur blühte und grünte wieder alles. Viele Haus- und Wildtiere bekamen in dieser Zeit den ersten Nachwuchs des Jahres. Für die Menschen bedeutete die Zeit ab spätestens März neue Hoffnung auf gute Ernte. Diese Osterbräuche lassen sich geschichtlich aus Chroniken und Bildbeschreibungen nachvollziehen:

Heidnische Frühlingsbräuche

Theologen und Historiker streiten darüber, ob die Christen Ostern erfunden haben oder sie Osterbräuche nutzten, um ihre eigene Religion populärer zu machen. Nachweisbar sind mehrere Frühlingsbräuche aus Zeiten vor Entstehen der christlichen Religion. Teilweise stammen sie von germanischen Bräuchen, teilweise von keltischen und anderen Einflüssen. Allen gemeinsam ist der Glaube an Fruchtbarkeit und der Wunsch, Saat und Gesundheit vor bösen Geistern zu schützen.

Feuer gehört seit Menschengedenken zu den Frühlingsbräuchen. Es wurde als Fackeln, Kerzen und großes Frühlingsspektakeln mit riesigen Haufen von Holz und toten Zweigen stets im März entzündet. Symbolhaft wurden damit die vermeintlich bösen Geister des Winters verbannt. Gleichzeitig sollte das Licht solcher Feuer die nun wieder wärmere Sonne und den länger werdenden Tag darstellen.

Auch die Verwendung von grünen Zweigen und Frühblühern zu Ostern ist älter als das Christentum. Ebenso gelten Ostereier seit jeher als Symbol der Fruchtbarkeit, die ab dem Frühjahr wieder stark wurde. In der Moderne schmücken Menschen ohne christliche Orientierung im Frühling ihre Stuben und Gärten mit Osterdeko. Überall werden für die Kinder Geschenke versteckt. Angeblich oder nachweislich heidnische Bräuche leben also in der puren Freude auf das neu sprießende Leben in der Natur weiter.

Christliche Zuordnung von Ostern nach dem Kirchenjahr

Der Zeitpunkt für das Osterfest hat sich im Laufe der christlichen Kirchengeschichte mehrfach verändert. Ursprünglich wurde nur der Tag der Auferstehung von Jesus Christus gefeiert. Später nahm das Kirchenjahr drei Feiertage als höchstes Fest in seinen Kalender auf. Da dieses Kirchenjahr nach religiösen statt kalendarischen Vorgaben verläuft, findet Ostern zu veränderlichen Zeiten zwischen März und April statt.

Am Gründonnerstag, Karfreitag und in der Nacht zum Ostersonntag finden in den Kirchen Gottesdienste und Messen statt. Das Osterlamm steht stellvertretend für Jesus Christus als christliches Symbol dieses Festes. Wie in der Adventszeit werden die ersten beiden Ostertage als Gedenktage still begangen. Erst am dritten Tag, an dem nach der Kirchengeschichte Jesus Christus auferstand, wird dieses Wunder mit üppigen Speisen und verschiedenen fröhlichen Osterbräuchen gefeiert.

An diesem dritten Ostertag mischen sich christliche und nichtchristliche Bräuche. Ostereier symbolisieren auch im religiösen Glauben Fruchtbarkeit und sich stets erneuerndes, also ewiges Leben. Daher gehört zur Osterdeko am Ostersonntag mindestens ein Osterei. Gerne wird der Tisch außerdem mit Teelichtern oder anderem Kerzenschein, mit Figuren als Glücksbringer und grünen Zweigen geschmückt.

Ostern als saisonales Fest ohne religiösen Hintergrund

Das Osterwochenende ist überwiegend eine Zeit von Feiertagen, bedeutet also für Familien freie Zeit. Das Bemalen der Ostereier und das selber Basteln von Eierbechern, Ostersträußen, Osternestern und weiterer Osterdeko ist für Kinder und Erwachsene ein alljährlicher Freizeitspaß. Viele solcher Eigenkreationen werden als Geschenke für die Eltern oder Überraschung für Nachbarn und Freunde hergestellt.

Ostereier und Osterhase gehören zu den häufigsten Darstellungen von Deko am Osterfest. Ein Osterfeuer entzünden Christen vor den Kirchen, Nichtchristen an öffentlichen Plätzen. Denn dessen Bedeutung ist nicht nur auf das „Licht des Lebens“ (Jesus Christus) bezogen, sondern auch auf das Ende der kargen, dunklen Winterzeit und den Start für das frische, fruchtbare Leben im Frühling. Osterritte oder Osterfeuer finden regional begrenzt statt. Auch diese Bräuche feiern Ostern als Fest des Neubeginns.

Ein noch junger Osterbrauch sind Postämter des Osterhasen. In der deutschen Ortschaft Ostereistedt nimmt Hanni Hase (der dortige Osterhase) Wunschpost von Kindern entgegen. Antwort und bestenfalls die gewünschten Geschenke erhalten diese auch vom Osterhasen im Osterpostamt Osterhausen. Damit soll die lange Wartezeit bis zu den nächsten Briefen an ein Weihnachtspostamt verkürzt werden.

Ostersymbole bei Osterdekoration

Ebenso lang wie die Geschichte von Frühlingsfesten und Osterbräuchen ist die Liste von Ostersymbolen. Es war Menschen seit jeher wichtig, das zu zeigen und zu sehen, woran sie glauben. Glück und Fruchtbarkeit, Freude am Licht und Hoffnung auf Schutz vor bösen Geistern führten im Laufe der Geschichte zu solcher Osterdeko:

Typische Osterdeko - Osterhase, Ostereier und Osternest

Der Osterhase steht in Verbindung mit Fruchtbarkeit, für Kinder mit der Aussicht auf Geschenke. Familien basteln ihn selber als Strohpuppe für den Garten oder aus Papier für Tisch und Fenster. Häufig trägt „Meister Lampe“ Malerkleidung und ist mit Pinsel, Korb und Eiern ausgestattet. Auch als Bemalung für Ostereier und als Verpackung um Geschenke oder Deko im versteckten Nest kommt der Osterhase regelmäßig zum Einsatz.

Ostereier werden je nach Region sehr aufwändig bemalt und geschmückt. Im sorbischen Raum wird zunächst Wachs mit Federkielen auf die Schale aufgebracht. Beim anschließenden Färben in heißem Wasser entstehen filigrane Kunstwerke. Außerdem gibt es bestickte, beklebte oder einfach gefärbte Variationen zum Aufessen oder für die Deko am Osterstrauch.

Als Osterschmuck dienen außerdem Wohnaccessoires wie Tischfiguren mit Hase, Fuchs oder Glückskäfern. Das Osterlamm ist ebenso zu finden wie moderne Figuren für Kinder aus dem TV. Gratulantengel mit Strauß und Brief vermischen Weihnachts- und Ostertraditionen. Dennoch sind solche und ähnliche Überbringerfiguren für versteckte Geschenke beliebt.

Deko zum Clippen oder Hängen

Der Osterstrauch steht bei vielen Wohnbereichen als üppig geschmückter Frühlingsgruß im Hausflur oder vor dem Eingang. Auch Sträucher und Bäume in den Gärten hängen voller Eier und Schleifen. Statt den Schmuck aufzuhängen, können Figuren auch an den Zweigen festgeclippt werden. Diese Befestigung eignet sich ebenso gut für das Kennzeichnen der versteckten Geschenke.

Ein Gockel mit Clip oder eine Henne (braun) mit Clip symbolisieren zu Ostern ähnlich wie das Osterei den Glauben an neue Fruchtbarkeit. Immerhin stammen die vom Osterhasen großzügig verteilten Eier von diesen beiden natürlichen Erzeugern ab. Die Figuren sind mundgeblasen und handbemalt. Sie entspringen der eigentlichen Tradition des Baumschmucks zu Weihnachten.

Viele der Osterfiguren zum Hängen sind ebenfalls nach dem Vorbild von Glasschmuck gearbeitet. Lamm, Glücksschwein oder Schnatterinchen bringen in den behängten Osterstrauch neben Eiern figürliche Abwechslung. Glücks-Kleeblatt, Glücks-Pilz und Glücks-Hufeisen schmücken Geschenke stellvertretend für die Wünsche der Eltern und Verwandten.

Deko für Tisch und Fenster

Ostern ist wie Weihnachten auch eine Zeit kulinarischer Genüsse. Die feine Tafel wird jetzt allerdings mit Eiersymbolen und Osterfiguren statt mit Reisig und Kugeln geschmückt. Licht auf dem Tisch zaubern Kerzenhalter wie der Dreamlight „Noblesse Cone Annabell“ mit Rosen und Ständer sowie einer Halterung für Teelichter. Einfachere, aber ebenfalls glanzvolle Lichthalter sind flache Glasbehälter wie beim UFO-ähnlichen Dreamlight „Virgin“.

Zur Osterzeit ist die Natur schon voll von frischen Düften. Doch noch mischen sich da und dort unangenehme Gerüche darunter. Zumindest in der Wohnung lässt sich das leicht vermeiden. Immerhin wird die Osterzeit auch als geruchsintensive und geschmackvolle Zeit begangen. Dafür haben sich die Erfinder des weihnachtlichen „Raachermannls“ (Räuchermännchen) etwas Besonderes einfallen lassen.

Ein Duftl ist als Fliegenpilz-Duftl, Schnee-Kind-Duftl oder Igel bzw. Katze-Duftl ideal zum Einstecken von Räucherkerzen. Die feinen Wohnaccessoires füllen den Raum wohldosiert mit Düften von Vanille oder Sandelholz, Honig oder Früchten. Als Zubehör kann jede Figur auf ein Holzpodest gestellt werden. Damit lässt sich gleichzeitig die Duftrichtung der verwendeten Räucherkerzen beeinflussen.

Fenster sind im Frühjahr die ersten Raumbereiche beim Frühjahrsputz. Viele Familien schmücken diesen Bereich gleich anschließend mit hübschen Frühlings- und Ostermotiven. Glasschmuck wie ein Fasan oder Entchen mit Anhänger oder Holz sind außer für das eigene Fenster schöne Geschenkideen für das Osterfest. Glücksschwein und Glücksschaf aus bunt bemaltem Holz oder Wackel-Duftl Gänseblümchen und Mohnblume sind ideale Mitbringsel für das gemeinsame Osteressen.

Globale Bräuche der Moderne in der Osterzeit

Osterbräuche beschränken sich weltweit nicht auf Eierfärben oder das selber Basteln von Osterdeko. Wo in Deutschland Osterzweige geschmückt werden, füllen Familien in anderen Ländern Piñatas mit süßen Leckereien oder veranstalten Wasserschlachten. Diese Osterbräuche finden entweder vor den eigentlichen Festtagen oder direkt am Osterfest anderswo statt:

Gut hart gekocht sollten in Bulgarien die Ostereier schon sein. Sie werden nämlich nicht versteckt, sondern in einer Eierschlacht gegeneinander geworfen. Wessen Ei bis zuletzt heil bleibt, der wird dem Glauben nach im kommenden Jahr besonders viel Glück haben.

In südamerikanischen Ländern (Uruguay, Mexiko und Argentinien) zerschlagen Kinder im Garten aufgehängte Piñatas. Die mühsam aus den Pappmaché-Figuren geschlagenen süßen Geschenke werden im „Kinderteam“ gemeinsam verputzt.

Ein Fischbegräbnis verkündet in Irland traditionell das Ende der Fastenzeit und gleichzeitig den Beginn der Osterfeiertage.

Während am Ostersonntag auf den Philippinen die Glocken läuten, halten philippinische Eltern ihre Kinder am Kopf hoch. Ihrem Glauben nach hilft dieser Osterbrauch bei einem kräftigen, gesunden Wachstum des Nachwuchses.

Kroatische Gemeinden begehen bereits am Palmsonntag (eine Woche vor Ostern) das Fest mit Prozessionen voller selbstgeflochtenen Palm- und Olivenkränzen sowie Blumen statt. An Ostern selbst werden Osterkuchen und Ostereier serviert. Konservative Christen des Landes lassen das Osterfrühstück vorher in der Kirche bei der Morgenmesse segnen.

Jeder Kirchgänger bringt in Griechenland am Karsamstag eine weiße, brennende Kerze mit zum Gottesdienst. Um Mitternacht werden alle Kerzen ausgelöscht. Nur eine brennt weiter und gibt ihr Licht sogleich anschließend wieder an die vorher gelöschten Kerzen weiter.

Im Garten des Weißen Hauses in den USA veranstalten die Erwachsenen alljährlich der Brauch „Easter Egg Roll“ mit gekochten Ostereiern und einem langen Löffel statt. Als Siegprämie erhält das Kind mit dem ersten Osterei im Ziel ein Ei mit dem Signum des aktuellen Präsidenten und der First Lady.

Osterdeko selber basteln

Die Vorbereitungen für Ostern beginnen oft schon am Ende der Karnevalszeit. Vor allem Schlechtwettertage laden zum selber Basteln von Fensterschmuck und kleinen Geschenken für Freunde und Verwandte ein. Diese Bastelideen sind traditionell am häufigsten vorzufinden:

DIY Osterdekoration - Ostereier bemalen und dekorieren

Viel Spaß haben Kinder beim Bemalen von Ostereiern. Dafür gibt es verschiedene Methoden.

Rohe Ostereier werden vorsichtig auf beiden Seiten gelocht und ausgeblasen. Die trockenen Schalen werden nun mit Wasser- oder Acrylfarben bemalt, mit Klebebildchen geschmückt oder anderswie verschönert. Ein Faden wird durch die Schale geführt, unten mit kleiner Pappscheibe angeknotet und oben zum Hängeschleifchen geformt.

Rohe Ostereier werden zunächst nach sorbischer Tradition gewachst. Dazu wird flüssiges, heißes Kerzenwachs mit Federkielen, Pinsel oder anderen feinen Gegenständen in beliebigen Mustern aufgebracht. Anschließend werden die Eier in Ostereierfarbe gefärbt. Das Wachs schmilzt ab, die gewachsten Stellen werden wie ein Negativ von Fotos als helles Muster sichtbar.

Gekochte Ostereier werden mit einer Hülle aus Stoff versehen. Diese Hülle erlaubt filigrane Stickereien, schön zu sehen beim Osterei Hase mit Wagen bestickt.

Als Osterbrauch sind auch umhäkelte oder mit Netzen umspannte Ostereier zu sehen. Grundsätzlich gilt beim Bemalen und Dekorieren nur eine Regel: Das Ei darf nicht zerbrechen.

Eierbecher und Tischschmuck aus eigener Herstellung

Eierbecher sind die einfachste und schnellste Möglichkeit, den Tisch direkt vor dem Osterfrühstück aufzuwerten. Holzscheiben mit Rinde und Loch oder durchbohrte Aststücke mit Rinde sehen besonders natürlich aus. Kleine Kinder zaubern mit Holzperlen und Schnur im Handumdrehen den nötigen Halt für das Frühstücksei. Pappe, leere Eierkisten, Moosgummi und Farben erlauben viele weitere kreative Umsetzungen. Beliebteste Motive für Tischmuck und Eierbecher bleiben Federn und Ei, Osterhase und Weidenkätzchen. Etwas mehr Aufwand ist für Osterdeko aus Bügelperlen nötig. Allerdings bleibt meist einige Tage vor Ostern genügend Zeit, sich mit Geduld und Fantasie besonders bunte Perlenmotive zurechtzulegen.

Fertige Deko mit Selbstgemachtem ergänzen

Stilvolle Deko mit gleichzeitig zeitlosem Charme sind Miniaturmalereien und besonders detailreich geschnitzte Wohnaccessoires aus Holz. Die „Hasenfamilie“ Wiesenleben ist ideal, um mit einem Gesteck aus Moos und Gras noch natürlicher das Osterfest zu begleiten. Aus Moos, Gras und Frühblühern auf einem Steckbett aus Steckmasse lassen sich ebenso dekorativ Osternester für das Osterei oder für das komplette Ostergeschenk selber basteln. Natürlich lassen sich auch kleine Blumentöpfe, Draht, Einweckgläser oder Servietten mit etwas Fantasie in schöne Deko für Ostern verwandeln. Traditionelle Osterfarben sind dafür Grün, Rot, Violett, Gelb und Weiß, traditionelle Symbolfiguren Osterhase, Henne und Hahn, Küken oder alle Arten von Frühblühern.

Kreative Ideen für naturbelassen Dekoration

Weiden wetteifern in jedem Frühjahr mit Krokus und Narzisse um die frühesten Bestäuber. Lange vor den ersten grünen Blättchen strecken die Weidenkätzchen ihre weißen, flauschigen Köpfe hervor. Die Zweige sind besonders geschmeidig, beispielsweise, um daraus einen Osterkranz mit Frühblühern und selber gebastelten Bastelartikeln zu winden. Auch als Strauß mit pailettengeschmückten Eiern sind Weidenruten eine beliebte Deko mitten aus der Natur. Ein nach innen gebogenes Stück Rinde wird mit aufgelegtem Moos und eingestellten Eierschalen zum Osterkranz (in Anlehnung an den Adventskranz). Auf die Eierschalen lassen sich Teelichter stellen, direkt hinein mit etwas Wasser hübsche Ranunkel- oder Narzissenblüten. Selbst aus übrigen Eierschalen wird mit den richtigen Zutaten eine lebendige Osterdeko:

  • Eiweiß und Eidotter nicht durch Halbieren des Eis, sondern durch vorsichtiges Abschlagen im oberen Drittel entnehmen
  • Eierschale trocknen und in eine Sechser- bzw. Zehnerpackung Eierkarton stellen
  • Pflanzerde oder Humus bis fast zum oberen Rand mit einem Teelöffel einfüllen
  • Behälter vorsichtig mehrere Male auf dem Tisch aufstauchen
  • Auf die Erdschicht Samen von Kresse, Schnittlauch und ähnlich schnell wachsenden Kräutern setzen
  • Eierschalen nach Belieben zusätzlich mit Wackelaugen (selbstklebend im Bastelladen erhältlich) schmücken
  • Gefüllte Eierschalen dekorativ in Eierbechern auf dem Frühstückstisch als natürliche Osterdeko zum Abschneiden präsentieren

Fazit zur Osterdeko

Osterdeko ist weder eine christliche Erfindung noch auf christliche Osterbräuche beschränkt. Weltweit gibt es teilweise skurrile Rituale, um den Frühling, das neue Leben und die wieder längeren Tage zu feiern. Wer mag, kann sich aus Haushaltsvorräten und natürlichen Materialien lustige und traditionelle Deko für den Tisch zu Ostern selber basteln. Beliebt ist darüber hinaus witziger, glücksbringender und aufwändig in Handarbeit gefertigter Osterschmuck für den Osterstrauch oder die feine Tafel am Osterfest.


© Käthe Wohlfahrt KG -  2019
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