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Als Süßwaren oder Süßigkeiten werden Lebensmittel bezeichnet, die einen hohen Zuckeranteil besitzen und dementsprechend süß schmecken. Grundsätzlich lassen sich dabei die Süßwaren, die zwischendurch gegessen werden, von den Süßspeisen, die Teil einer Mahlzeit sind, unterscheiden. Erstere werden daher von Zuckerbäckern hergestellt, letztere von Köchen. In der Regel kommt dabei Traubenzucker, Kristallzucker oder Glukosesirup zum Einsatz, um den Waren die notwendige Süße zu verleihen. Als Ersatz - beispielsweise für Diabetiker - kann aber auch Fructose oder Süßstoff verwendet werden. Die süßen Speisen für zwischendurch gehören nicht zu den Grundnahrungsmitteln, sind inzwischen aber fester Bestandteil der Essenskultur auf allen bewohnten Kontinenten. So wurden alleine in Deutschland im Jahr 2014 knapp vier Millionen Tonnen produziert. Dabei lassen sich verschiedene Varianten unterscheiden.

Zuckerwaren: Bonbons und Zuckerwatte

Zu den klassischen Süßigkeiten gehören dabei einfache zuckerbasierte Produkte. Im europäischen Raum wären dies beispielsweise Bonbons, Lakritz oder Zuckerwatte. Aber auch die türkische Süßigkeit Lokum und das indische Halva gehören zu den Zuckerwaren. Diese waren lange Zeit ein Luxusprodukt und nur der Oberschicht vorbehalten. Erst durch den Beginn der maschinellen Produktion wurden Zuckerwaren zu einem Volksnahrungsmittel.

Kakaoprodukte: Schokolade

Auch Schokolade enthält jede Menge Zucker. Der Geschmack stammt aber eher von dem bei der Produktion verwendeten Kakao. Dieser spielt zudem noch eine weitere wichtige Rolle: Er enthält spezielle Botenstoffe, die beim Menschen ein Wohlgefühl auslösen.

Fruchtprodukte: Fruchtgummis und Marmelade

Zucker kann aber auch dazu verwendet werden, Früchte länger haltbar zu machen. Dies ist beispielsweise bei Marmeladen und Konfitüren der Fall. Auch bei Fruchtgummi kommt dieses Prinzip zum Einsatz. Es handelt sich also stets um eine Süßware, deren Geschmack von der genutzten Frucht stammt und durch den Zucker ergänzt wird.

Backwaren: Kekse und Lebkuchen

Enthalten Backwaren einen vergleichsweise hohen Anteil an Zucker werden sie ebenfalls zu den Süßwaren gezählt. Dies ist beispielsweise bei Keksen der Fall, aber auch etwa bei Biskuit oder Makronen. Von normalem Gebäck unterscheiden sie sich zudem durch einen niedrigeren Wassergehalt.

Spezialitäten: Speiseeis und Marzipan

Zucker kann aber natürlich auch noch bei zahlreichen anderen Süßigkeiten eine Rolle spielen. So werden beispielsweise Nougat und Marzipan auch zu den Süßwaren gezählt. Selbiges gilt für Speiseeis - unabhängig davon, ob dieses auf Milchprodukten oder auf einer Fruchtbasis beruht. Auch Kaugummi wird durch Zucker verfeinert und zählt daher zu den süßen Waren.

Verbreitung von Süßwaren in Deutschland

Die zahlreichen Varianten an Süßigkeiten sind in Deutschland längst ein weit verbreiteter Teil der Essenskultur. Im Schnitt essen Männer dabei täglich rund 55 Gramm an Süßigkeiten, Frauen kommen auf einen Wert von 48 Gramm. Die verschiedenen Hersteller kamen dabei insgesamt auf einen Umsatz von rund zwölf Milliarden Euro. Setzt sich der geschichtliche Trend der letzten 150 Jahre fort, könnten diese Werte zudem noch weiter ansteigen: In diesem Zeitraum hat sich der durchschnittliche Zuckerkonsum des Menschen in Deutschland um rund das zwanzigfache erhöht.

Jeder mag Süßes! Schon die Kleinsten haben ausgeprägte Geschmacksnerven für süße Geschmäcker und sind die liebsten kleinen Engel, wenn eine süße Belohnung winkt. Auch Erwachsene naschen gern und freuen sich über Süßwaren. Das macht sie zu perfekten Geschenken. Ob feinste Schokolade, quietschbunte Fruchtgummis, aromatische Lakritze oder edle Pralinen - die Auswahl an Süßigkeiten ist groß, doch zu welchen Anlässen werden sie verschenkt?

Als kleine Geschenkidee eignet sich Süßes sehr gut. Um sich zu bedanken, einem Kind eine kleine Freude zu machen oder die Stimmung einer Freundin oder eines Freundes aufzumuntern, bewirkt Süßes in einer hübschen Verpackung manchmal Wunder. In dieser Form sind Süßigkeiten nicht teuer, aber sie kommen von Herzen. Geschenkt wird nicht nur die Süßigkeit selbst, sondern auch der Moment, in dem der Beschenkte sie in vollen Zügen genießen kann. Am besten kommt natürlich diejenige Süßware an, die der Beschenkte am liebsten hat - damit kann man ihm zeigen, dass man sich wirklich Gedanken gemacht hat.

Als kleine Aufmerksamkeit für einen Geburtstag dürfen Süßwaren nicht fehlen. Fürs Kind können sie fast schon das Hauptgeschenk sein. Erwachsene dagegen haben oft schon alles und brauchen keine Gegenstände mehr, sie freuen sich über Gesten. Ein süßes Geschenk dagegen erfreut auch Erwachsene - vor allem dann, wenn es etwas Besonderes ist. Eine hochwertige Schokolade, Fruchtgummi mit Lieblingsgeschmack oder eine ausgefallene Pralinensorte zum Geburtstag sind eine nette Aufmerksamkeit.

Geschenke zur Feier von Ereignissen wie der Einschulung, zur Beförderung oder zum erfolgreichen Abschluss der Schule oder des Studiums bestehen häufig aus Süßem. Schließlich steckt hinter solchen Erfolgen Arbeit, Anstrengung und Leistung, und die will belohnt werden. Über den Erfolg freut man sich und die Freunde und Familie drückt mit einem süßen Geschenk aus, dass sie sich mitfreut.

Auch an Feiertagen wird gerne geschenkt, etwa zu Ostern oder am Nikolaustag. Manche Paare machen sich in Erinnerung an die Kindheit Geschenke, hauptsächlich geht es an diesen Tagen aber um die Kleinsten in der Familie. Ein Osterhase aus Milchschokolade, eine Tüte Fruchtgummis ganz für die Kinder allein oder ein Weihnachtsmann aus Schokolade machen Freude und werden bestimmt nicht einfach so verschlungen. Zu schön sind die aufwendigen, schmuckvollen Verpackungen, die Feiertags-Süßigkeiten mitbringen!

Bei all den Anlässen, zu denen andere beschenkt werden, sollte man sich niemals selbst vergessen. Was spricht dagegen, sich selbst eine süße Kleinigkeit zu gönnen, wenn man sowieso gerade süße Präsente für jemand anderen einkauft. Süßes tut der Seele gut und ist ein wahrer Genuss. Um sich selbst zu belohnen, gönnt sich sicherlich jeder ab und zu eine kleine Süßigkeit.

Gerade in wohlständigen Nationen wie Deutschland gilt der regelmäßige Konsum von Süßwaren als selbstverständlich. Doch das war nicht immer so. Noch vor zweihundert Jahren war der Genuss ein echter Luxus.

Erfolgsgeschichte der Süßigkeiten

Der Ursprung von Süßwaren liegt weit zurück. Schon vor der Produktion von Zucker stellten die alten Griechen und Römer Bonbons auf der Basis von Honig her. Die eigentliche Entdeckung des wertvollen Rohstoffs datiert sich schätzungsweise auf das sechste bis siebte Jahrhundert. Die Perser waren die Ersten, die das Zuckerrohr anbauten und verarbeiteten. Europa ließ nicht lange auf sich warten. Jedoch fokussierte sich der damalige Wert noch auf einen anderen Zweck. Die süße Bonbonmasse wurde verwendet, um den Geschmack gesundheitsfördernder Kräuter erträglicher zu machen. Der ausschließliche Genuss richtete sich vor allem an den Adel. Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert führte zu einem niedrigeren Preis, den sich auch einfache Leute leisten konnten.

Entdeckung der Schokolade

Für die Herstellung von Schokolade braucht es nicht nur Zucker, sondern auch Kakao. Die Geschichte ist somit unabhängig von anderen Süßwaren zu betrachten. Belegte Quellen weisen nach, dass ein lateinamerikanisches Volk namens Olmeken bereits 1000 v. Chr. Schokolade in flüssiger Form genoss. Die Art der damaligen Zubereitung ist allerdings bis heute unbekannt. Schon zu jener Zeit hatte die Kakaobohne einen hohen Wert. So war der Konsum in Mexiko lange adligen und heiligen Männern vorbehalten. Ohne diesen Status stand der Verzehr sogar unter Strafe. Die zum Trinken benutzten Gefäße fanden sich als Grabbeigaben wieder. Sowohl die Maya als auch die Azteken nutzten die Bohnen als Zahlungsmittel. Sicher in Schatzkammern verschlossen wurden bis zu 960 Tonnen auf einmal gelagert. Der Weg nach Europa ist mit der Entdeckung Amerikas und Christoph Kolumbus verbunden. Dieser schenkte dem exotischen Getränk jedoch erst keine Beachtung. Es war sein Nachfolger Hernan Cortez, der im 16. Jahrhundert mit dem Export begann. Am spanischen Königshofe fand der Kakao wegen der geringen Süße wenig Anklang. Erst die Verbindung mit Zucker und Honig konnte den Adel überzeugen. Als echtes Luxusgut offenbarte sich dem Volk erst wesentlich später der einzigartige Geschmack. Die Verbesserung der Lebensumstände infolge der industriellen Revolution gilt auch hier als Auslöser. Die Fertigung der festen Form nahm ihren Anfang. In der holländischen Hauptstadt Amsterdam wurde die Bohne das erste Mal gepresst und zermahlen. Durch die Verbreitung in ganz Europa erlangte der Erfinder Van Houten internationalen Ruhm. Auch bei der Schokolade stand anfänglich die gesundheitsfördernde Wirkung im Vordergrund. Als Kräftigungsmittel beschränkte sich der Verkauf auf die Apotheken. Parallel zu dieser Entwicklung gründeten sich auch zahlreiche Fabriken in Deutschland. Die erste Tafelform brachte die englische Firma "J.S. Fry & Sons" im Jahr 1847 heraus. Die bis heute beliebte Vollmilchvariation kam 30 Jahre später auf den Markt. Der Schweizer Daniel Peter mischte unter die Rohmasse etwas Milchpulver. Ein echter Klassiker der Süßwarenindustrie entstand. Gegenwärtig verzehrt jeder im Durchschnitt etwa 200 Gramm pro Woche. Der neuste Trend geht in Richtung eines verantwortungsvollen Umgangs. Der Fair-Trade- und Bio-Gedanke hält heutzutage Einzug. Sowohl Mensch als auch Natur profitieren von dieser Entwicklung.

Zum Vernaschen

Pralinen, Schokoladentafeln oder Riegel – die Deutschen schmelzen bei Schokolade dahin. Deutschland ist das Schokoladenland schlechthin. Die Favoritenliste der Schokoladenprodukte wird von der Schokoladentafel angeführt, gefolgt von Pralinen und Schokoriegeln. Laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. stillt die deutsche Bevölkerung ihren Appetit auf Süßwaren fast zur Hälfte mit Schokoladenprodukten. Auf Platz zwei der Beliebtheitsskala rangieren feine Backwaren wie Kekse und Kuchen, dicht gefolgt von den Zuckerwaren wie Wein- und Schaumgummi, Bonbons und Kaugummi. Der Favorit in dieser Süßwarengruppe sind die Weingummis, die vom Handel in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen angeboten werden. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Speiseeis. Obwohl es primär im Sommer geschleckt wird, rangiert es auf Platz vier und liegt damit knapp vor den herzhaften Knabberartikeln wie Kartoffelchips & Co. Und auf Platz fünf? Schokoladenprodukte! Kakaohaltige Lebensmittel wie Pudding, Kuchen oder Plätzchen mit Schokofüllung oder schokoladenhaltige Brotaufstriche sind hierzulande heiß begehrt. Nur zu Weihnachten werden die Deutschen der Schokolade etwas untreu und greifen in der Advents- und Weihnachtszeit vermehrt zum Lebkuchen.

Schokolade – eine Liebeserklärung

Der Appetit auf Schokolade ist ungebrochen. Das statistische Bundesamt und die deutsche Süßwarenindustrie verzeichnen alljährlich Zuwachsraten. Im Durchschnitt vernaschte jeder Deutsche in 2015 knapp 10 Kilogramm von dem süßen Naschwerk. Umgerechnet sind das 100 Schokoladentafeln im Jahr. Bei dem reichhaltigen Sortiment fällt es schwer, zu widerstehen. Ob Vollmilch, Zartbitter oder als weiße Variante - Schokolade gibt es in allen nur erdenklichen Sorten und Geschmacksrichtungen. Neben den Standards wie Nougat und Nuss werden für die Herstellung auch exotische Zutaten wie Chili, Essig oder Salz verwendet. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Saisonprodukte wie Weihnachtsschokolade, die mit Vanille, Zimt und Kardamom verfeinert wird. Mit Ornamenten verziert, erfreut sie nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge. Diejenigen, die Vielfalt im Kleinen lieben, können zur Praline greifen. Bei den Schoko-Varianten stehen sie an zweiter Stelle. Auch hier bietet die Süßwarenindustrie eine reichhaltige Palette an Aromen an. Für den Snack zwischendurch stehen auch Schokoriegel hoch in der Gunst der deutschen Naschkatzen.

Süßwaren in Deutschland

In Deutschland steht der Verzehr von Schokolade bei den Verbrauchern an erster Stelle. Es ist festzustellen, dass sich unter den Süßwaren der Trend vermehrt zu einer hochwertigen, dunklen Sorte mit einem hohen Kakaoanteil entwickelt. Außerdem wird das Angebot bezüglich veganer und laktosefreier Produkte von den Kunden sehr gut angenommen.

Darüber hinaus hat sich die typische Tafel Schokolade sehr verändert. Zum Beispiel enthalten die neuen Produkte eine Füllung aus einer süßen Creme in Kombination mit kleinen Keksstückchen. Dabei erinnern diese Sorten, genauso wie die Kreation aus Brombeeren in Joghurtcreme, schon eher an einen Schokoriegel.

Beeren und Joghurt

Bei dem Angebot der Süßwaren in Deutschland setzt sich der Trend einer fruchtigen Füllung aus Beeren und Joghurtcreme auch bei den Vollkornkeks-Riegeln durch. Dementsprechend gut passt dazu die Glasur aus feiner weißer Schokolade. 
Immer mehr gesundheitsorientiert drängen die glutenfreien Müsliriegel sowie die für Vegetarier hergestellten Produkte in den Vordergrund. Mit diesen Snacks für zwischendurch werden die Energiespeicher schnell aufgefüllt.

Schwarz und Weiß in vielen Variationen

Ob rund oder eckig, mit Gesicht oder schlicht, cremig und knusprig, der dunkle Doppelkeks ist wahlweise mit Milch- oder Schokoladencreme gefüllt. Die schwarz-weißen Kekse fallen besonders optisch auf. Aber sie sind nicht nur aus diesem Grund so beliebt. Ausschlaggebend ist neben dem Geschmack auch die Größe der Kekse, weil sie sich so prima naschen lassen. Zudem findet die praktische kleine Packung überall Platz.
Im Trend liegen tolle pralinenartige Kekse mit knuspriger Milchfüllung in edler hell-dunkel Optik.

Weißes Sortiment

Neben weißer Schokolade und hellen Riegeln gibt es jetzt auch weiße Fruchtgummis. Daneben präsentieren sich diverse Süßwaren wie die Hustenbonbons in Form von Gummidrops. Sie werden für Kinder und Erwachsene mit fruchtiger Note und Minz-Geschmack angeboten.
Neuester Trend unter den Fruchtgummis ist einerseits die saure Geschmacksrichtung, andererseits sind laut Aussage der Hersteller zahlreiche Sorten vegan, laktose- und glutenfrei.

Die liebsten Süßwaren zu Weihnachten

Es ist das Fest der Liebe und für viele Menschen auch das Fest der Genüsse. Immerhin geben 97 Prozent der Deutschen an, rund um den Weihnachtstagen besonders viel Schokolade und andere Süßigkeiten zu naschen. Vom ersten Advent bis hin zu den letzten Tagen des Jahres werden statistisch gesehen die meisten Süßigkeiten in Deutschland gekauft.

Weihnachtliches Gebäck am beliebtesten

Ganz oben auf der Einkaufsliste der Deutschen steht an den weihnachtlichen Tagen Gebäck. Leckere Kekse und Plätzchen stehen sowohl bei Männern als auch bei Frauen ganz oben auf der Liste. Nicht nur Selbstgebackenes kommt auf den Tisch. Besonders beliebt sind jahreszeitliche Gebäcke. Vanillekipferl und Spekulatius gehören zu den Dauerbrennern unter den Süßwaren zu Weihnachten.

Fehlen darf natürlich auch der traditionelle Lebkuchen an den Festtagen nicht. Ganz egal ob nun der original Nürnberger Lebkuchen, der in diesem Shop angeboten wird, oder der Lebkuchen mit Schokoladenglasur. Die köstliche Süßspeise gehört nach den Keksen zu den liebsten Süßwaren im Land der Dichter und Denker.

Schokolade geht immer

Immerhin jeder zweite Deutsche nascht an den Weihnachtstagen Schokolade in allen möglichen Formen. Besonders beliebt ist natürlich der Schokoladenweihnachtsmann. Sagenhafte 144 Millionen Schokoladenmänner werden jedes Jahr in Deutschland produziert und größtenteils hierzulande verputzt. Am beliebtesten ist nach wie vor der Weihnachtsmann aus Vollmilchschokolade. Aber auch die Geschmacksrichtung Zartbitter ist gefragt.

Neben dem Schokonikolaus sind auch andere Spezialitäten aus Schokolade sehr gefragt. Gefüllte Pralinen mit Eierlikör, Krokant oder Creme sind Dauerbrenner. Gern gekauft wird auch Schokolade, die mit Nüssen kombiniert wird.

Im Osten gerne Stollen

Der original Dresdner Christstollen darf vor allem im Osten des Landes zu den Weihnachtstagen nicht fehlen. Noch vor dem Marzipan schafft es das Backwerk zum Fest der Liebe auf jeden zweiten Tisch. Der traditionelle Stollen genießt die größte Beliebtheit, hergestellt mit Rosinen, Marzipan und der klassischen Glasur aus Puderzucker.

Weitere Klassiker, die es nur an den Weihnachtsfeiertagen in deutsche Haushalte schaffen, sind Dominosteine und Baumkuchen. Auch die Nüsse dürfen bei vielen Deutschen nicht fehlen. Diese Klassiker schmecken irgendwie nur an Weihnachten und sind zum Ende des Jahres besonders gefragt.

Nürnberger Lebkuchen

Weihnachtszeit ist Lebkuchenzeit! Sicher werden in Nürnberg auch andere Süßwaren hergestellt, aber gerade die „Nürnberger Lebkuchen“ sind weltweit ein Begriff. Die Original Nürnberger Lebkuchen sind auch heute noch bei Groß und Klein beliebt, dabei hat dieses süße Backwerk bereits 600 Jahre auf dem Buckel.

Die fränkische Metropole ist mit Lebkuchen untrennbar verknüpft

Wer an Nürnberg denkt, denkt automatisch an Lebkuchen. Früher wurden die Pfefferkuchen nach geheimen Rezepten gebacken, auch heute noch wissen die wenigsten Mensch, was wirklich drin ist. Im späten Mittelalter kamen die exotischen Gewürze nach Deutschland und so wurden auch die Lebkuchen verfeinert. Nur die süßen Leckereien, die wirklich in der Franken-Metropole gebacken werden, dürfen sich auch „Nürnberger Lebkuchen“ nennen. Warum nun ausgerechnet Nürnberg zur Lebkuchen-Stadt wurde, liegt wahrscheinlich an der günstigen Lage, denn hier flossen die früheren Handelsrouten zusammen und es waren immer genügend Zutaten da, was im Mittelalter eher selten war. Außerdem gibt es rund um diese Stadt immer ausreichend Honig, denn diese Zutat war und ist für die Herstellung der Lebkuchen äußerst wichtig. All das waren hervorragende Voraussetzungen, aber diese Handwerkskunst hat sich über die Jahrhunderte natürlich weiterentwickelt. Dabei wurde aber die Tradition immer hochgehalten und noch heute sind „Nürnberger Lebkuchen“ eine ganz besondere Leckerei.

Früher galten die Lebkuchen sogar als Arznei

Die Nelke war damals schon als schmerzstillend, entzündungshemmend und krampflösend bekannt und der Zimt sollte die Durchblutung fördern. Diese Zutaten sind heute noch in den Lebkuchen enthalten. Freilich konnten sich Lebkuchen früher nur sehr reiche Leute leisten, aber diese reichten den Pfefferkuchen zu allerlei Gelegenheiten. Die medizinische Seite ist längst verschwunden, aber selbstverständlich werden heutzutage ebenfalls nur beste Zutaten verwendet und die Lebkuchen sind auch noch künstlerisch verpackt. In Dosen, Truhen oder Lebkuchen-Paketen treten sie die Reise in die ganze Welt an, es gibt nun einmal keine bessere weihnachtliche Leckerei.

Was versteht man unter Nürnberger Lebkuchen?

Es sind große, zumeist runde Lebkuchen, die oft mit Mandeln oder Zitronat verziert sind. Manchmal werden sie mit Schokolade überzogen oder sie bleiben ohne Überzug. Diese Lebkuchen haben einen besonders hohen Anteil an Nüssen und Mandeln, Mehl wird nur in sehr kleinen Portionen zugegeben und manchmal enthalten sie gar kein Mehl. Dadurch wurden die Nürnberger Lebkuchen so bekannt und eine hochwertige Zusammensetzung ist „Pflicht“. So müssen mindestens 25% Nüsse und Mandeln vorhanden sein und nur 10% Mehl wird als Zutat anerkannt. Natürlich werden in Nürnberg auch andere Lebkuchen-Arten zu Weihnachten verkauft, wie etwa Dominosteine oder Honigprinten. Sie können ebenfalls als „Nürnberger Lebkuchen“ verkauft werden, so lange sie nur in dieser Stadt gefertigt wurden. In Supermärkten werden sie nur zu Weihnachten angeboten, aber diese Spezialitäten können Sie das ganze Jahr über erwerben. Über den Versandhandel sind sie immer verfügbar und in kleinen Läden in Nürnberg werden sie sowieso immer angeboten.


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