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Eine Schneekugel besteht klassischerweise aus einem Sockel, auf dem ein kugelförmiges, durchsichtiges Behältnis (typischerweise aus Glas) fest angebracht ist, welches wiederum mit Wasser gefüllt ist. Im Glas befindet sich eine Miniatur - Personen, Figuren, Landschaften, Gebäude oder eine Stadt - sowie weiße Partikel, die sich am Boden absetzen. Wird die Schneekugel geschüttelt und dann wieder hingestellt, wirbeln die weißen Partikel zunächst durch das Wasser und setzen sich dann langsam wieder am Boden ab. Dadurch wird die Illusion erzeugt, dass Schnee auf die Miniatur fällt.

Zur Geschichte der Schneekugel

Wann genau die erste Schneekugel entstand, ist nicht belegt. Ihre Entwicklung scheint aus mehreren Richtungen beeinflusst zu sein. Eine der ersten belegbaren Schneekugeln war im Rahmen der Weltausstellung in Paris im Jahre 1878 zu sehen. Ein Mann mit aufgespanntem Regenschirm war die darin enthaltene Figur. Ab 1879 gab es mindestens fünf verschieden Unternehmen, die Schneekugeln in Masse produzierten und in ganz Europa verkauften. Die Popularität der Schneekugel erreichte einen ersten Höhepunkt zur Weltausstellung 1889, als der neu gebaute Eiffel-Turm als Motiv Verwendung fand.

Die Verbreitung von Frankreich aus legt nahe, dass der Ursprung hier von Briefbeschwerern ausgeht. Briefbeschwerer wurden mit Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts äußerst beliebt. Die überwiegende Mehrzahl und qualitativ besten wurden in Frankreich gefertigt, oft mit kunstvollen Motiven und aus schwerem Glas. Aus dieser Richtung war der Schritt zu Schneekugeln nicht mehr weit.

Das erste Patent für eine Schneekugel wurde Ende des 19. Jahrhunderts allerdings vom Österreicher Erwin Perzy eingereicht. Ursprünglich wollte er eine besonders helle Lichtquelle entwickeln, um Chirurgen ihre Arbeit zu erleichtern. Dafür verwendete er eine bereits bekannte Schusterkugel, ein kugelförmiger, mit Wasser gefüllter Kolben, in den eine Lichtquelle gesetzt wurde, um den Arbeitsplatz eines Handwerkers besser auszuleuchten. Um die Lichtreflexion zu verstärken, experimentierte Perzy mit verschiedenen Materialen, die als Partikel im Wasser schwammen.

Die wirbelnden Späne erinnerten Perzy an Schnee und so funktionierte er seine Erfindung um. Er baute ein winziges Modell der Basilika von Mariazell und brachte sie in die Kugel ein. Dieses erste Modell ließ er von einem Freund an dessen Andenkenstand ausstellen, wo die Kunden lebhaftes Interesse daran zeigten. Im Jahr 1900 gründete Perzy zusammen mit seinem Bruder ein Unternehmen und vertrieb seine patentierten Schneekugeln. Für die Modellierung der Figuren entwickelten sie zudem eine besondere Metalllegierung. Das Unternehmen existiert bis heute.

Heutige Erscheinungsformen und Motive

Erscheinungsformen und Motive sind ausgesprochen vielfältig. Der klassische Aufbau mit Sockel und gefüllter Glaskugel ist auch heute anzutreffen. Die Größen reichen von sehr kleinen Kugeln bis größeren, schweren Kugeln, die ein Erwachsener gerade noch schütteln kann. Insbesondere in der Massenproduktion sind zudem Varianten verbreitet, die nicht mehr dem klassischen Aufbau folgen und keinen Sockeln mehr mitbringen. Diese Schneekugeln stehen meist auf einem simplen Plastikverschluss, die Kugelform ist eher eine Halbkugelform. Hier wird anstatt mit Glas häufig mit Kunststoff gearbeitet.

Auf der anderen Seite existieren auch Varianten, die mit reichen Verzierungen daherkommen oder Spezialanfertigungen darstellen. Der Sockel bietet sich zudem Platz für ergänzende Verwendungen. So ist in einigen Schneekugeln zum Beispiel eine Spieluhr im Sockel eingelassen, die eine zum Motiv passende Musik abspielt, wenn die Kugel geschüttelt wird.

Gemäß des Konzepts sind Motive, die mit Weihnachten zu tun haben, sehr beliebt. Auch andere winterliche Motive sind sehr häufig anzutreffen. Aber wie auch die Beispiele aus der historischen Entwicklung zeigen, sind auch Sehenswürdigkeiten, Filmmotive oder einfache Figuren anzutreffen.

Eine Schneekugel ist ein halbkugeliger, wassergefüllter Behälter aus Glas oder Kunststoff. In der Regel enthält er kleine Figuren oder Landschaften. Die Kuppel ist mit Partikeln gefüllt, die wie Schnee aufwirbeln, ehe sie sich langsam wieder setzen. Auf diese Art und Weise werden die Figuren und Landschaften in der Kuppel regelrecht "eingeschneit".

Die Geschichte der Schneekugel

Man weiß nicht, wann und von wem die erste Schneekugel hergestellt wurde. Eine der ersten, bekannten Kugeln ist eine wassergefüllte Glaskugel mit Vögeln aus dem Jahre 1572, die der Alchimist Leonhard Thurneysser von der Grimnitzer Glashütte anfertigen ließ. 1878 war eine der ältesten, historisch bekannten Kugeln mit einem Mann mit aufgespanntem Regenschirm auf der Pariser Weltausstellung zu sehen. Ende des 19. Jahrhunderts erfand Erwin Perzy, ein Chirurgie-Instrumentemechaniker aus Wien, die Glaskugel als Dekoartikel neu. 1900 eröffnete er einen Betrieb, der sich einzig und allein ihrer Herstellung widmen sollte. Heutzutage wird das Unternehmen von Erwin Perzys Enkel geführt.

Motive und Materialien der Schneekugel

Heutzutage wird ein Großteil der Schneekugeln nicht mehr aus Glas, sondern aus Polystyrol hergestellt. Die Partikel beziehungsweise "Schneeflocken" bestehen aus einer Kunststoffmischung, um sie haltbarer und langlebiger zu machen. Zusätze, die dem Wasser beigemischt werden, verhindern Algenbildung. Moderne Fertigungsmethoden haben die Entwicklung der Kugel als Massenprodukt begünstigt, das in vielen Städten und Regionen der Welt als Souvenir beziehungsweise Reisemitbringsel gehandelt wird. Manche Modelle ermöglichen es seinem Besitzer sogar, mit einer Spritze verdunstetes Wasser nachzufüllen.
Die Motive der Kugeln sind oft, aber nicht immer winterlich. Auf dem Markt finden sich Engel, Kirchen, Landschaften, Schneemänner sowie Comic- und Märchenfiguren. Die Funktion der Kugel liegt in ihrem Nutzen sowohl als Souvenir als auch als Kinderspielzeug. Liebhaber wie der bekannte Sammler Walter Benjamin schätzen ihren Wert als bekanntes und beliebtes Sammelobjekt.

Die Funktionsweise der Schneekugel

Schneekugeln sind folgendermaßen aufgebaut: Eine Kunststoffplatte, so beispielsweise aus Polystyrol, trägt fest verschweißt eine transparente Halbkugel aus Kunststoff. Am Anfang der Herstellung steht die Kunststoffplatte, auf die eine Figur oder Landschaft geklebt wird. Der "Schnee" besteht ebenfalls aus Kunststoffflocken oder -schnipseln, die durch Bedampfen äußerst fein und flitterig aussehen können. Sie werden mit einem Spatellöffel eingefüllt, ehe Bodenplatte und Inhalt mit der transparenten Halbkugel aus Plastik verschweißt werden. Anschließend kann die Kuppel der Kugel befüllt werden. Hierfür dreht man die Kugel auf den Kopf und füllt die Flüssigkeit durch ein kleines Loch in der Grundplatte ein. Bei der Flüssigkeit handelt es sich normalerweise um Wasser, das durchaus auch schäumen kann, sofern Tenside beigemischt sind. Im Anschluss an das Befüllen der Kugel mit Flüssigkeit lässt man sie auf dem Kopf stehen und gut temperieren, ehe die Öffnung auf dem Boden mit einem Stopfen verschlossen wird. Übrigens: Die Dichte der Kunststoffflocken ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Ist sie kleiner als die Dichte von Wasser, bleiben die Flocken nämlich am "Himmel" der Schneekugelkuppel hängen.

Schneekugeln sind beliebte Dekorationsaccessoires, die zum Träumen einladen. Ein gekauftes Spielzeug hat meist die Form einer Halbkugel und ist aus durchsichtigem Kunststoff oder Glas. In der Halbkugel ist eine Figur oder eine ganze Szene befestigt. Der Innenraum ist mit Wasser, künstlichem Schnee oder kleinen Flitterteilen gefüllt. Schüttelt man die Kugel und schaut anschließend hinein, kann man sehen, wie sich der Schnee oder ein glänzender Gold- oder Silberregen langsam auf das Motiv der Schneekugel herniedersenkt.

Die besonderen Kugeln verzaubern nicht nur Kinder. Auch Erwachsene sind von schön gestalteten Schneekugeln immer wieder fasziniert. Es gibt unzählige Szenerien in den halbierten Kugeln. Manch einer ist so begeistert, dass er die schönsten Objekte sammelt und sich immer wieder daran freut.

Die Geschichte der Schneekugel

Unsere heutige Form der Schneekugeln hat sich in den Zeiten entwickelt, als es noch auf jedem Schreibtisch einen Briefbeschwerer gab. Die Hersteller von Briefbeschwerern haben sich stets etwas Neues einfallen lassen, um aus dem profanen Gegenstand ein interessantes Objekt zu machen. Vor mehr als 200 Jahren wurde die erste glitzernde Traumwelt erfunden, deren Besitzer im Inneren immer wieder ein Schneegestöber verursachen und anschauen konnten.

Ideen für Schneekugeln

So toll die gekauften Spielzeuge sind – viel schöner ist es, seine eigene Schneekugel zu gestalten. Das ist nicht schwer und gelingt mit nur wenigen Materialien. So können selbst kleine Kinder unter der Anleitung eines Erwachsenen sich eine tolle Traumwelt basteln. Die Zutaten dafür gibt es in jedem Bastelladen. Es muss nicht immer eine Halbkugel sein, die mit Glitzerstaub und Wasser gefüllt wird. Ein formschönes Glas mit einem dicht schließenden Deckel, in dem früher Gurken, Oliven oder Kompott konserviert war, ist ein passender Behälter. Auch das Motiv der Schneekugel kann aus den eigenen Beständen ausgewählt werden: Kleine Figuren aus Kunststoff gibt es in den meisten Spielzeugkisten. Wer möchte, kann aus Knetmasse etwas formen. Beliebt ist auch, aus dem Puppenstuben- oder Modelleisenbahnzubehör das Gewünschte auszuwählen und in die Schneekugelszene zu integrieren. Weihnachtsmotive und Winterwelten gehören zu den häufigsten Themen für Schneekugeln. Doch Fußballfans, Märchen- oder Tierliebhaber werden bestimmt noch mehr Ideen für die Gestaltung einer ganz persönlichen kleinen Glitzerwelt haben.

Jeder kennt sie: Schneekugeln! Wahrscheinlich hatte jeder schon einmal so eine Glaskugel in der Hand und hat den Schnee beobachtet, der auf die Motive im Inneren der Kugel herabrieselte. Schneekugeln gibt es mit den unterschiedlichsten Motiven. Sie faszinieren insbesondere auch Kinder. Stundenlang können sie sich mit dieser Kugel beschäftigen, sie schütteln und den Kunstschnee beobachten. Besonders zur Weihnachtszeit findet man in fast jedem Haushalt eine solche Kugel. Sie sind auch immer noch beliebte Geschenke zu Weihnachten. Doch seit wann gibt es denn eigentlich die „Schüttelgläser“, wie sie auch bezeichnet werden?

Die Geschichte der Schneekugel

Es gibt die unterschiedlichsten Geschichten zu den Schneekugeln. Leider ist bis heute nicht bekannt, wann die erste Kugel hergestellt wurde. Jedoch war der Vorläufer der Schneekugel eine Glaskugel, die mit Wasser gefüllt war und in welcher Vögel schwammen. Eine der bekanntesten und zugleich auch ältesten Kugeln war im Jahr 1878 auf der Pariser Weltausstellung zu sehen. Das Motiv im Inneren der Kugel war ein Mann mit aufgespanntem Regenschirm. Der Wiener Chirurgie-Instrumentenmechaniker Erwin Perzy ließ sich Ende des 19. Jahrhunderts die "Glaskugel mit Schnee-Effekt" patentieren. Seine Aufgabe war eigentlich, eine hellere Lichtquelle zu entwickeln. Er machte daraufhin diverse Versuche mit einer sogenannten Schusterkugel. Hierbei handelst es sich um einen mit Wasser gefüllten kugelförmigen Glaskolben. Dieser wird vor einer brennenden Kerze platziert, um den Schein der Kerze zu verstärken. Erwin Perzy mischte dem Wasser in diesem Glaskolben noch Glasspäne zu, um den Kerzenschein nochmal zu verstärken. Da die Späne allerdings herumwirbelten erinnerten sie ihn an Schnee und so wurde er auf die Idee der Schneekugel gebracht. Sein erstes Modell war die Basilika von Mariazell. Er platzierte diese in einer Glaskugel und verwendete herkömmlichen Gries als Schnee. Bei einem Freund, der einen kleinen Andenkenladen hatte, durfte er sie ins Schaufenster stellen. Die Menschen waren begeistert von der Schneekugel und das Interesse sehr groß, auch solch eine Kugel zu erwerben. Daraufhin eröffnete er im Jahr 1900 zusammen mit seinem Bruder einen Betrieb, der sich voll und ganz auf die Produktion der Schneekugeln konzentrierte. Der Betrieb besteht bis heute und wird von Erwin Perzys Enkel betrieben.

Bestandteile der Schneekugel

Die Bestandteile der Schneekugel können sehr unterschiedlich ausfallen. Es gibt welche aus Glas oder aus Kunststoff. Sie können mit destilliertem Wasser oder sogar mit Öl befüllt sein. Auch der Kunstschnee besteht entweder aus Polystyrol oder einfachem Küchengries. Außerdem wird das Wasser noch mit Zusätzen angereichert, um eine Algenbildung innerhalb der Kugel zu verhindern. Bei moderneren Modellen lässt sich sogar verdunstetes Wasser über eine Öffnung nachfüllen.

Vielleicht sind sie für Kinder, die mit Bits und Bytes aufgewachsen sind und mit einem Klick den simulierten Vorgang des Schneiens auf den Bildschirm zaubern können, nicht mehr ganz so faszinierend wie früher. Ältere Generationen können sich jedoch gewiss noch gut daran erinnern, wie sie als Kinder ihre ersten Schneekugeln in Händen hielten und staunend das Treiben innerhalb der in sich geschlossenen Wasserwelt verfolgten. Ob wildes Schneegestöber, sich sachte setzende Schneeflocken oder ruhende Winterlandschaften - was für eine Freude, einmal Wettergott spielen zu dürfen!

Entstehung

Bereits zur Einweihung des Eiffelturms 1889 soll eine Schneekugel mit dem Pariser Wahrzeichen vorgeführt worden sein. Patentieren ließ sich die Schneekugel allerdings im Jahre 1900 der Wiener Erwin Perzy.

Perzy war Feinmechaniker und eines Tages fragte ihn ein Chirurg, ob er nicht die Lichtausbeute seiner schwachen Glühlampe verbessern könne. Perzy begann daraufhin mit Schusterlampen zu experimentieren und durchsetzte das Wasser mit Spänen aus verschiedenen Materialien, konnte damit aber keinen durchschlagenden Erfolg erzielen. Stattdessen erinnerten ihn die langsam sinkenden Flocken an fallenden Schnee. Diese Idee verband er mit der Gestaltung einer Miniaturausführung der Wallfahrtskirche von Mariazell (Steiermark), die über lange Zeit das Hauptmotiv seiner Schneekugeln darstellte.

Die Schneekugel heute

Heute werden die kunstvoll gestalteten Wasserkugeln in die ganze Welt verkauft. Besonders in den USA und in China werden sie massenweise produziert und Zusatzfunktionen wie Beleuchtung oder das Abspielen von Musik werden geboten. Die größte Nachfrage kommt traditionell aus dem christlichen Kulturkreis. Hersteller wie das Familienunternehmen Perzy in Wien erfüllen auch individuelle Wünsche. So kann es vorkommen, dass sich die amerikanische Präsidentenfamilie in einer Schneekugel detailgetreu wiederfindet. An den Verkaufsraum ist übrigens ein Museum angeschlossen, das den Werdegang der Schneekugel und ihre Herstellungsweise vor Augen führt und mit unzähligen Exponaten aufwartet. In Deutschland werden seit über 60 Jahren in Kaufbeuren im Allgäu Schneekugeln hergestellt.

Die Schneekugeln bestehen entweder aus Glas oder aus Kunststoff. Dazu eignen sich saubere Gurken- oder Marmeladengläser in unterschiedlichen Größen, die einen Schraubverschluss besitzen. Alternativ kann man sich auch Kugeln aus Kunststoff besorgen. Auch hier sind verschiedene Größen erhältlich. Der Vorteil der Kunststoffkugeln besteht darin, dass die Kugeln in der Bodenplatte eine Öffnung besitzen. Auf diese Weise kann immer wieder Wasser nachgefüllt werden.

Mit welcher Flüssigkeit wird die Kugel gefüllt?

Um die Kugel mit einer Flüssigkeit zu füllen, eignet sich destilliertes Wasser. Durch einen Schuss Glyzerin (aus der Apotheke) oder alternativ einen Tropfen Spülmittel schweben die Schnee- oder Glitterpartikel besser in der Flüssigkeit.

Aus welchen Materialien bestehen die Figuren in der Kugel?

Die Figuren in der Kugel können aus einer Modelliermasse selbst hergestellt werden. Natürlich lassen sich auch fertige Figuren aus Kunststoff verwenden. Es empfiehlt sich den Gegenstand nicht zu groß und nicht zu klein auszuwählen. Also lieber vorher schon einmal mit dem Glas zusammen testen.

Aus welchem Material besteht der Schnee?

Es gibt kleine mit Schnee, Glitter oder Sternchen gefüllte Röhrchen. Diese Materialien sorgen für positive Ergebnisse und verteilen sich gut in der Flüssigkeit.

Welcher Klebstoff eignet sich für Schneekugeln?

Der Klebstoff muss wasserfest sein, so wie er im Modellbau verwendet wird.

Anleitung für eine Schneekugel aus Glas

Zuerst wird die Figur in den Deckel des Glases geklebt. Anschließend kann das Wasser in das Glas gefüllt werden. Dann werden das Spülmittel und der Schnee in das Wasser gemischt. Zuletzt wird der mit dem Klebstoff bestrichene Deckel aufgeschraubt. Das Glas darf erst nach dem Aushärten des Klebstoffs gedreht werden. Bei dieser Ausführung kann nachträglich kein Wasser aufgefüllt werden.

Anleitung für eine Schneekugel aus Kunststoff

Zuerst wird die Bodenplatte gestaltet. Dann kann die Rille der Bodenplatte mit Klebstoff gefüllt werden. Das Oberteil und die Bodenplatte werden zusammengesetzt. Bevor die Flüssigkeit eingefüllt wird, muss der Klebstoff gut ausgehärtet sein. Da die Bodenplatte einen Stöpsel besitzt, lässt sich das Wasser nachfüllen. Während das Gurkenglas nichts kostet, ist die Investition für eine Kunststoffkugel entsprechend höher.

Leise rieselt der Schnee...

Wer kennt sie nicht – die Schneekugeln mit ihren phantasievollen Landschaften und Motiven, die beim Schütteln "eingeschneit" werden. So einfach das Prinzip, so faszinierend ist die geniale Erfindung, die Groß und Klein seit Jahrhunderten in den Bann zieht. Die erste Schneekugel geht auf den Alchemisten Leonhard Thurneysser zurück, der im Jahr 1572 von der Grimnitzer Glashütte eine Glaskugel anfertigen ließ. Thurneysser befüllte die Kugel mit Wasser und ließ angeblich kleine Fische darin schwimmen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erblickte die Schneekugel zum zweiten Mal das Licht der Welt, als ein Wiener Instrumentenmechaniker eine Glaskugel mit Wasser füllte und mit Glasspäne Schnee zauberte. In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Glas durch Polystyrol und die Glasspäne durch Kunststoffmischungen ersetzt.

Rund um die Schneekugel

Die kleinen Kugeln sind derart faszinierend, dass es sich anbietet, sie nach eigener Phantasie zu gestalten. So kann jeder sein ganz persönliches Motiv verewigen oder ein passendes Geschenk für einen lieben Freund oder Familienmitglied basteln. Sie müssen kein Alchemist oder Feinmechaniker sein, um eine Schneekugel selber zu basteln, denn der Handel bietet leere Kugeln und "Kunst-Schnee" an, die Sie in Bastelgeschäften vor Ort oder Online im Internet erwerben können. Neben einfachen Plastikkugeln werden auch Glaskugeln mit Sockel angeboten oder Behältnisse in Form von Herzen und Sternen. Für Ihr kleines Kunstwerk benötigen Sie dann nur noch wasserfeste Objekte, die Sie am Boden festkleben. Achten Sie aber darauf, dass Sie wasserfesten Spezialklebstoff verwenden. Anschließend befüllen Sie die Kugel mit "Schnee" und Wasser und fixieren die Kugel am Boden. Um das Schneetreiben in der Kugel etwas einzudämmen, können Sie zu einem kleinen Trick greifen: Wenn Sie dem Wasser ein paar Tropfen Glyzerin beimischen, fallen die Flocken langsamer zu Boden. Diese Zutat erhalten Sie in jeder Apotheke. Anstelle einer vorgefertigten Kugel können Sie auch ein Glas mit Schraubverschluss verwenden und anstatt „Schnee aus Tüte“ Deko-Glitzer, kleine Perlen oder Glitzersternchen verwenden.

Eigene Schneelandschaft

Die Motive der Schneekugeln sind vielfältig und nicht immer „winterlich“. Das Repertoire der Kugeln ist so facettenreich wie die Anzahl der Schneeflocken. Neben Schneemännern und anderen weihnachtlichen Szenen sind die Kugeln mit religiösen Motiven, Landschaften oder mit Figuren aus Märchen und Comics bestückt. Schneekugeln sind auch ein beliebtes Souvenir. Mit landestypischen Motiven erinnern sie immer an einen schönen Ausflug oder an eine Reise. Es sind viele Figuren und Deko-Elemente aus Kunststoff erhältlich, mit denen Sie Ihre Kugel gestalten können. Auch der Eisenbahn-Modellbau bietet ein reichhaltiges Repertoire an Deko-Objekten an wie Gebäude, Bäume, Figürchen, Autos oder Sträucher. So können Sie kleine Miniaturlandschaften ganz nach Ihren Vorstellungen gestalten. Wenn Sie oder Ihre Kinder ein Lieblingsmärchen haben, können Sie die entsprechenden Figuren in eine märchenhafte Szene einbinden. Oder wie wäre es mit einem kleinen Aquarium mit Steinchen, Muscheln und Korallen oder einer idyllischen Berglandschaft mit Bäumen und Tieren? Anstelle von Gegenständen können Sie auch ein Foto als Deko verwenden, indem Sie es mit einer entsprechenden Vorrichtungen am Boden befestigen. Damit erhalten liebe Freunde und Familienmitglieder einen ganz besonderen „Rahmen“.


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