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Abgesehen von Luxusartikeln und Produkten des täglichen Bedarfs, ist der Reiseführer eines der wichtigsten Utensilien für den Urlaub oder eine kurze Städtereise. Er hält nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Reiseziele bereit, er beinhaltet auch allgemeine Tipps zum Reiseziel und ein paar wichtige Vokabeln, die man in der jeweiligen Fremdsprache brauchen kann, um auch als Tourist ein Mindestmaß an Höflichkeit zu zeigen: „guten Tag“, „bitte“, „danke“, „auf Wiedersehen“.

Auch ganze Sätze, die im Supermarkt oder im Restaurant nützlich sein könnten, werden aufgelistet, meist inklusive der Lautschrift, so dass auch jemand, der der jeweiligen Sprache überhaupt nicht mächtig ist, rudimentär kommunizieren kann.

Sehenswürdigkeiten

Eine guten Reiseführer zeichnen außerdem die Zusatzinformationen aus, die über die bloße Auflistung der Sehenswürdigkeiten hinausgehen. Welches Museum ist das günstigste? Welches ist am besten für Familien mit kleinen Kindern geeignet? An welchem Strand gibt es Liegestühle? Möchte man in seinem Urlaub etwas erleben und viele Eindrücke sammeln, sind die kleinen Reiseziele und die Tipps dazu unentbehrlich.

Insiderwissen und Sicherheitstipps

Ein solcher Text mit Tipps rund um die Reise, geschrieben von einem wirklichen Insider, der vor Ort war und sich intensiv damit beschäftigt hat, enthält außerdem Ratschläge, worauf Touristen besonders achten sollten. Gelegentlich unterscheiden sich die Preise einer Taxifahrt enorm, abhängig davon, ob es ein Einheimischer nutzt oder ein Tourist. Weiß man den ungefähren Preis vorher, ist man davor gefeit, über den Tisch gezogen zu werden.

Auch eine mögliche Kleiderordnung wird thematisiert. Der Besuch in einem Gotteshaus verlangt beispielsweise, dass man mehr in seinen Koffer packt als nur einen Bikini. So lässt sich vermeiden, dass jemand in einer Reisegruppe oder Familie unangemessen gekleidet ist und möglicherweise dafür sorgt, dass die geplante Aktivität nun gar nicht stattfinden kann.

Je nach Wahl des Reiseziels kann solch ein Führer andere Hinweise für die Sicherheit der Touristen beinhalten: ob wirklich die Notwendigkeit besteht, seinen teuersten Schmuck mit in ein eher armes Land zu nehmen?

Lektüre des Reiseführers

Eine gute Wahl ist es, sich bereits vor der Reise mit dem Reiseführer zu beschäftigen. So kann bereits vorher die Wahl getroffen werden, welche Reiseziele man besucht. Nicht, dass der Urlaub vorher komplett durchstrukturiert werden muss, bei der Lektüre wird man aber Tipps und Ziele finden, die man wirklich unbedingt besuchen will. Außerdem steigert sich dadurch die Vorfreude!

Der Reiseführer in Buchform

Traditionell handelt es sich bei einem Reiseführer um ein Buch in einem handtaschentauglichen Format. Und auch, wenn jeder heutzutage sein Smartphone überall dabeihat und es Apps für alle Reiseziele gibt, ist der Reiseführer in Buchform mitunter die bessere Wahl. Man kann Eselsohren machen, Notizen schreiben, ihn am Strand in den Sand in die pralle Sonne legen, ihn auf den gefliesten Boden des Hotels fallen lassen und stundenlange Dauernutzung schadet ihm auch nicht.

Jeder Mensch hat seine persönlichen Vorlieben, wenn es ums Reisen geht. Dementsprechend benötigt ein Kulturliebhaber auch einen anderen Reiseführer als jemand, der im Urlaub gerne entspannen und am Strand liegen möchte. In diesem Artikel werden die verschiedenen Arten von Reiseführern vorgestellt und erklärt.

Der Bildatlas

Der Bildatlas zeichnet sich, wie der Name bereits sagt, durch den Fokus auf Bilder aus. Diese können ganze Doppelseiten einnehmen und sollen einen visuellen Eindruck der Reiseziele vermitteln. Neben den Bildern werden die Städte, Landschaften und Sehenswürdigkeiten in Artikeln beschrieben und es gibt große Land- und Städtekarten. Der Bildatlas liefert zwar viele Informationen über das Reiseziel, ist aber nicht zum genauen Planen jeder einzelnen Station und Sehenswürdigkeit gedacht, sondern für Hintergrundinformationen und zum Träumen.

Reiseführer für Backpacker

Der Führer für Backpacker wird von echten Globetrottern geschrieben und enthält nützliche Insider Tipps. Das Markenzeichen dieser Führer ist es, dass der Fokus auf günstigen Hotels und Verpflegung und nicht touristenüberlaufenden Geheimtipps gelegt wird. Bilder und vorgefertigte Routen sind in diesen Führern eher selten.

Kompakte Reiseführer

Ideal für das Reisegepäck sind die kompakten Führer, die mit vielen Bildern, Listen der Top-Sehenswürdigkeiten und kurzen Routenvorschlägen punkten. Auch Sprachführer und Tipps für Restaurants finden sich in diesen Reiseführern. Lange Berichte über die Kultur und Geschichte des Reiseziels darf man bei den leichten Führern zwar nicht erwarten, dafür nehmen sie kaum Platz im Koffer weg.

Führer für spezielle Interessen

Wer eine spezielle Reise wie einen Wander- oder Campingurlaub plant, darf sich freuen, denn es gibt eigene Wander- und Campingführer. Die Wanderführer geben genaue Routen und deren Schwierigkeitsgrad an. Die Wanderungen lassen sich mit den Angaben zu Höhenmetern und Dauer der Wanderung genau planen. Außerdem werden Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten genannt. Die Campingführer listen alle Campingplätze am Reiseziel auf. Wichtige Informationen wie die Lage und Anfahrt, Qualität und Freizeitangebote vor Ort dürfen in ihnen nicht fehlen. Es gibt natürlich noch weitere Führer wie Kletter- oder Kanuführer, die Informationen zu diesen speziellen Reisen bieten.

Klassische Reiseführer

Die etablierten Reiseführer sind auf die deutsche Mittelschicht ausgerichtet. Sie liefern Informationen zur Geschichte und Kultur des Reiselandes, Tourenvorschläge, Karten und praktische Tipps zu den Themen Essen, Einkaufen, Museen und Sehenswürdigkeiten. Je nach Verlag gibt es Highlights wie heraustrennbare Karten oder einen kurzen Sprachführer. Im Gegensatz zu Führern für Backpacker richtet sich der klassische Führer an Reisende mit etwas höherem Budget.

Den Menschen zieht es seit jeher hinaus in die Welt. Ob Sehnsucht nach der Ferne, Abenteuerlust oder einfach nur die Freude, Menschen, Länder und andere Kulturen kennen zu lernen – die Lust am Reisen liegt im Wesen des Menschen. Reiseberichte waren daher bereits in der Antike kleine „Bestseller“, wie der Bericht von Antipatros von Sidon, der zu den Sieben Weltwunder reiste und seine Eindrücke niederschrieb. Eine erste Blüte erlebten Reisehandbücher mit der Entwicklung der Buchdruckerkunst. Als im 17. Jahrhundert die Zeit der großen Weltreisen und Entdeckungen anbrach, entstand ein reichhaltiges Repertoire an Reiseliteratur mit wissenschaftlicher Ausrichtung. Hundert Jahre später erschienen die ersten Reiseführer, die die Weltenbummler mit wertvollen Informationen versorgten. Im 19. Jahrhundert konnten sich die ersten Verlage für Reiseberichte und Reiseführer etablieren. Heute gibt es Reiseführer in unterschiedlichen Kategorien für nahezu jedes Reiseziel. Von Kletter- oder Wanderführern bis zu Städte- und Alpenführern kann sich der Reiselustige in Büchern, Broschüren, Apps oder auf Online-Portalen über seine Reiseziele umfassend informieren.

Beginn der Reisezeit

Im frühen 18. Jahrhundert entstanden die ersten Reisehandbücher, die über Bewohner, Geschichte und Sehenswürdigkeiten fremder Länder und Regionen informierten. Diese Führer waren bereits so strukturiert wie unsere heutigen Nachschlagewerke, die wissenswertes über Landschaften, Restaurants, Hotels, Reiserouten und Wanderwege liefern. Eines der bekanntesten Werke dieser Zeit wurde im Jahr 1711 von dem Geographen Johann Gottfried Gregorii erstellt. In seinem Thüringen-Führer informiert er den Reisenden nicht nur über Land und Leute, sondern auch über die Sagenwelt und Historie der Region. Darüber hinaus empfiehlt er Sammlungen, Bibliotheken, öffentliche Einrichtungen, Übernachtungsmöglichkeiten und Restaurationen. Neben Gregorii machte sich der Schriftsteller und Journalist Heinrich August Ottokar Reichard aus Gotha mit seinen Reiseführern einen Namen – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn in Frankreich ist der „Guide Reichard“ heute noch eine Gattungsbezeichnung für Reiseführer. Im 19. Jahrhundert gab es für nahezu jede Region der Erde Reiseliteratur, die insbesondere von deutschen Autoren geprägt wurde. Zu den bekanntesten Verfassern zählen Alexander von Humboldt, der Afrikaforscher Heinrich Barth oder der Altertumsforscher und Schriftsteller Carl Peter Lepsius.

Standardwerk aus Leipzig

Die vorwiegend wissenschaftlich geprägte Reiseliteratur wurde im späten 19. Jahrhundert durch Reiseführer abgelöst. Da die verbesserten Verkehrswege und Reisemöglichkeiten die ersten Touristen in die Ferne lockten, passte sich auch die Literatur der neuen Klientel an. Es entstanden Reisehandbücher, die den Reisenden eingehend über seine Reiseziele informierten. Der bekannteste ist der „Baedeker“, ein Kompendium aus dem gleichnamigen Leipziger Verlagshaus. Der erste „Baedeker“ erschien 1828 und war so erfolgreich, dass ihm bald weitere Handbücher folgten. Führer wie „Rheinreise“ oder „Paris und Umgebung“ informierten über in- und ausländische Reiseziele. Mit seinen detaillierten und akribisch recherchierten Informationen ist „Der „Baedeker“ heute noch ein Standardwerk, das viele Reisende zu ihrem Ziel führt. Reiseführer sind bis heute unentbehrliche Ratgeber. Auch wenn die Reiseziele im Vordergrund stehen, liefern sie darüber hinaus wichtige Hinweise zu regionalen Eigenheiten, Geografie oder Geschichte. Die Reisehandbücher geben dem Reisenden auch kleine "Insider-Tipps" für Ziele jenseits der Touristenpfade oder informieren, wo er sich nach seiner Erkundungstour mit kulinarischen Köstlichkeiten stärken kann.

Reiseführer für Rucksacktouristen, Guides zu den besten Vegetarier-Hotels in Europa, Booklets für ultrakurze 48-Stunden-Trips in Trendmetropolen oder umfangreiche Literatur für Menschen, die ihre Reiseziele mit Kultur, Geschichte und Länderkunde verbinden. Gab es vor 100 Jahren nur wenige Klassiker für Reisende, so wird heute jede Zielgruppe mit ihrem speziellen Reiseführer bedient.

Boom der Insider-Guides

Jeder sucht am Urlaubsort oder auf Rundreise spezielle Tipps und Besonderheiten, gerne abseits der großen Ferienziele und fern vom Massentourismus. Für diese Bedürfnisse gibt es sogenannte Insider-Guides. Das sind Reiseführer, die nicht von Reisejournalisten oder Geographen und Historikern verfasst werden, sondern von Menschen, die in der Region leben. Das kann ein Trendfriseur in Nizza sein, der seine Lieblingsadressen verrät – oder ein Bergbauer in Tirol, der die schönsten Wanderwege, Brunnen und Wirtshäuser vorstellt. Insbesondere in den großen Metropolen wie Paris, New York oder Berlin boomen diese Guides. Doch Vorsicht ist geboten, denn häufig werden hier brandaktuelle Adressen kommuniziert, die in zwei Jahren nicht mehr unbedingt bestehen. Schnell schließt eine Bar, schnell wechselt eine Boutique ihren Standort. Deshalb immer checken, wie alt oder neu so ein Guide ist.

Reiseziele bis ins Detail vorgestellt

Ebenfalls ein großer Trend sind nachhaltige Reisen bzw. ein Urlaubsaufenthalt an einem bestimmten Ort oder einer Region wie Ostseebäder, der Thüringer Wald oder die Südtoskana. Auch diese Reiseziele werden mit detailreichen Guides und Bildbänden vorgestellt. Wer sich also einen Reiseführer für eine Region wie zum Beispiel Bayern zulegen will, tut gut daran, das Angebot genau zu studieren. Denn alleine nur für Oberbayern und die 4-Seen-Region gibt es unendlich viele Mikro-Führer.

Schräge Bücher für schräge Zielgruppen

So bunt wie unsere Gesellschaft, so bunt ist heute der Reisende. Der Markt der Reiseführer hat darauf reagiert. Ob jemand mit dem Camper auf Tour geht oder zu Fuß und mit wenig Geld oder nur in den coolsten Designhotels in England absteigen möchte – jeder findet für sein Segment und seine Reiseziele ausführliche Traveller-Literatur dafür.

Community verbessert Inhalte

Dank Internet und Social Media laden viele Herausgeber von Traveller-Guides ihre Leser ein, die Inhalte zu kommentieren oder Verbesserungsideen einzureichen. Das sorgt mitunter für eine monatliche Aktualisierung und bindet die Zielgruppe an das Produkt. Immer wieder integrieren die Verlage diese wertvollen User-Meinungen und -Tipps in Folgebände ihrer Werke. Gerade in Nischenmärkten und -Regionen wie zum Beispiel Radfahren im Baltikum oder Landurlaub in der Normandie findet dies großen Anklang.

Die Zahl der elektronischen und gedruckten Veröffentlichungen zum Thema Reise wächst. Es geht um Länder, Regionen, Städte, Sehenswürdigkeiten und um die attraktivsten Reiserouten. Das Universum der Reiseführer expandiert und es gilt, das wertvollste Material zu finden. Denn schließlich ist der Zweck eines Reiseführers nur dann erfüllt, wenn er den Reisenden einen echten Mehrwert an Informationen gewährt, die möglichst gründlich recherchiert und aufbereitet wurden.

Schwarz auf Weiß – Bücher

Klassische Reiseführer bieten ihre umfangreichen Informationen zu nahezu allen erdenklichen Reisethemen und Destinationen vorzugsweise in der bewährten Kombination von Text und Bild plus Kartenmaterial an. Softcover und Hardcover sind bei dieser Art von Reisebuch gleichermaßen vertreten. Mit ihrer Hilfe liest sich der potentiell Reisende in die jeweilige Region ein. Die Reiseführer in Buchform zeichnen sich durch eine variierende Systematik aus, sprechen Empfehlungen aus, verweisen auf besondere Sehenswürdigkeiten und geben sich dabei eher neutral. Hier geht es um Objektivität und um die wesentlichen Informationen zu den Reisezielen. Neben den faktenorientierten Reisebüchern existiert die ebenfalls sehr aufschlussreiche Untergruppe der personalisierten Bücher. Darin schildern mehr oder weniger bekannte Autoren ihre Reiseepisoden und Motive. Anders als bei den klassischen Reiseführern werden hier die Reiseziele mit den Augen des Autors betrachtet und bewertet.

Broschüren und Kataloge

Nahezu jedes Reiseziel besitzt ein eigenes Fremdenverkehrsamt oder ein Tourismusbüro. Und zum Repertoire der Tourismusprofis gehören mehrsprachige Broschüren mit Informationen zum Reiseziel in gedruckter und in virtueller Form. Im Gegensatz zum Reiseführer konzentriert sich der Inhalt meist auf jährlich aktualisierte Veröffentlichungen der touristischen Highlights, turnusmäßige Veranstaltungen, Jubiläen, Messen oder Ausstellungen. Oft sind in einem Register die Kontaktdaten der örtlichen Dienstleister aufgelistet, es gibt Kartenmaterial und obendrein Hinweise auf attraktive Rabattaktionen sowie Tipps für Reisegruppen, Familien mit Kindern, Senioren und Reisenden mit besonderen Interessen wie Wandergruppen, Biker, Wassersportler oder Alpinisten. Wer firm ist in der Interpretation von Katalogen, findet seine Reiseinformationen dort. Kataloge stellen neben dem individuellen Reiseziel ganz klar die Reiseleistungen wie Unterbringung, Verpflegung, Komfort, An- und Abreise sowie die Sport- und Freizeitangebote in den Mittelpunkt.

Elektronisch – Blogs und Apps

Reiseblogs sind die elektronische Form personalisierter Reisebücher. Ein Insider schildert seine Eindrücke von einem Reiseziel. Manchmal ist das Weblog ein Reisetagebuch. Andere Blogs spiegeln das Auslandsleben des Autors wider und geben wertvolle Einblicke in das Leben und Treiben vor Ort. Die Spannbreite der im Blog behandelten Themen und die Qualität der Angaben hängen vom Blogger ab. Oft ergänzen Reiseblogs bereits vorhandenes Wissen über ein Reiseziel und inspirieren den Leser zu neuen Aktivitäten. Zahlreiche Reise-Apps unterstützen von der Reiseplanung über die Auswahl der Reisekomponenten bis zur Heimkehr jeden Schritt. Der Reisende hat in den Apps einen virtuellen Assistenten, der ihm Fakten und Daten zur Verfügung stellt, Buchungen und Zahlungen mühelos abwickelt und dokumentiert.

„Wenn einer eine Reise tut“…, dann hat er nicht zur etwas zu erzählen, sondern auch etwas zum Sammeln! Bereits im vorigen Jahrhundert galt es in wohlhabenden Häusern als schick, eine Bibliothek mit Reiseführern anzulegen. So zeigte man seine Weltgewandtheit den Freunden und Gästen, selbst wenn man nicht alle Reiseziele selbst besucht hatte. Reiseberichte waren lange Jahre eine aufregende Lektüre, denn zur damaligen Zeit war es nur hoch gestellten Persönlichkeiten möglich, frei durch die Welt zu reisen und exotische Länder zu entdecken. Die ersten Bücher dieser Art wurden von Naturforschern und Entdeckern geschrieben und noch eigenhändig mit Zeichnungen und Landkarten versehen.

Neu entdeckte Leidenschaft

Heute ist das Reisen für jedermann erschwinglich geworden. Dadurch entdecken viele Menschen auch diese Sammelleidenschaft für sich wieder neu, besonders wenn es um Bücher geht. Schließlich kann man Ebooks schlecht ausstellen und herumreichen, wenn man von seinem Urlaub erzählen möchte. Mit einem Buch fällt es auch leichter, den einen oder anderen Ort zu empfehlen. Gesammelt werden hier besonders gerne prächtige Bildbände über die bereits besuchten oder geplanten Reiseziele. Aber auch einzelne Städteführer und selbst kleine Taschen-Reiseführer gelten als beliebte Urlaubserinnerungen. Es gibt aber auch Sammler, die sich auf Reiseführer ganz bestimmter Verlage spezialisiert haben, ganz zu schweigen von den klassischen Ausgaben, die man nur noch in Antiquariaten findet.

Individuell oder digital

Bei jungen Leuten, Individual- und Rucksacktouristen sind selbst angelegte Reiseführer ein neuer Trend. Hier werden in Form von Reisetagebüchern, Fotos, Notizen, kleinen Souvenirs wie Eintrittskarten, Postkarten etc. eigene Bildbände bei Portalen für Fotobücher in Druck gegeben und so das Erlebte über Jahre hinaus lebendig gehalten. Manchmal entstehen auf diese Weise eindrucksvolle Sammlungen über die Reisewege jenseits des Mainstream-Urlaubs und geführter Touren.

Natürlich gibt es auch digitale Reiseführer, die man sammeln kann. Diese werden oft kostenlos von Fluggesellschaften oder Reiseveranstaltern zum Download angeboten. Platzsparend sind sie auf jeden Fall, aber längst nicht so stilvoll und repräsentativ wie ein Bücherregal.

Seit Menschen in Urlaub fahren, ist auch der Job des Reiseführers bekannt. Allerdings darf der Job nicht mit dem eines Animateurs verwechselt werden, der Reiseführer hat ganz andere Aufgaben. In aller Regel wird der Reiseführer für bestimmte Reiseziele eingesetzt, hier betreut er die Urlauber während der gesamten Reisezeit.

Der Reiseführer sorgt für einen unbeschwerten Urlaub

Gute Nerven muss der Reiseführer schon haben, denn er ist für alle Problemlösungen verantwortlich. Er sorgt für eine korrekte Abwicklung und ist der erste Ansprechpartner für vielerlei Belange. Das geht vom Transport, bis hin zur Unterkunft, dem Essen und Trinken, der Ausflüge und den persönlichen Problemen der Urlauber. Natürlich muss er alle Sehenswürdigkeiten kennen und den Reisenden die Ausflüge und die Städte empfehlen können. Die Kultur der Reiseziele sollten ihm also nicht ganz unbekannt sein und er muss auch die Sprache des jeweiligen Landes sprechen.

Der Dienstleistungsgedanke

Dieser Beruf sollte Freude bereiten, denn als Reiseführer hat man es von früh bis spät mit Urlaubern zu tun. Den ganzen Tag müssen Fragen beantwortet, Probleme gelöst und unzufriedene Kunden beruhigt werden. Deshalb sollte der Reiseführer ein sehr offenes Wesen haben und gerne mit anderen Leuten sprechen. Immer höflich und zuvorkommend sein, das kann sehr anstrengend werden. Ein gutes Organisationstalent sollte ein Reiseführer ebenfalls haben, schließlich muss er Ausflüge und Stadtführungen planen. In den Stoßzeiten ist besonders viel los, Nerven werden manchmal blank liegen. Besonders viel Stress gibt es an den sogenannten Wechseltagen, also wenn die eine Reisegruppe abreist und die nächsten Urlauber ankommen.

Dieser Beruf macht Spaß

Doch dieser Beruf macht Spaß, man hat ständig mit Menschen zu tun und kann meist die südliche Sonne genießen. Doch immer mehr Menschen verbringen ihren Urlaub in Deutschland, die Tourismusbranche in heimischen Landen boomt. Urlaub in Deutschland ist zwar nicht unbedingt billiger, als eine Reise ins Ausland zu machen, aber die Deutschen bleiben mittlerweile gern im eigenen Land. Das Fernweh hat ein wenig nachgelassen, Urlaub in Deutschland ist im Kommen.


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