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Deutschland befindet sich im Herzen Europas und ist von neun Nachbarstaaten umgeben: Frankreich, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden im Westen, Dänemark im Norden, von Polen und der Tschechischen Republik im Osten sowie von Österreich und der Schweiz im Süden. Die Bundesrepublik Deutschland hat eine Gesamtfläche von rund 357.000 Quadratkilometern und erstreckt sich von den Alpen im Süden über die gesamte nordeuropäische Tiefebene bis hin zur Nord- und Ostsee, welche die natürlichen Grenzen im Norden bilden. Weiterhin gehören die in der Ostsee liegenden Inseln Rügen, Poel, Fehmarn sowie der größte Teil Usedoms zum Staatsgebiet. Ebenso die in der Nordsee befindlichen Eilande: Helgoland, der überwiegende Anteil der Nordfriesischen Inseln sowie die Ostfriesischen Inseln. Von Osten nach Westen erstreckt sich die Bundesrepublik über 640 Kilometer und von Süden nach Norden maximal über 876 Kilometer.

Historie

Zahlreiche Kriege prägten die Geschichte Deutschlands, mit deren Ende sich auch immer wieder die geografischen Grenzen änderten. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1945 war Deutschland für viele Jahre ein geteiltes Land. Im Zeitraum von 1949 bis 1990 bestand das Land aus der DDR (Deutsche Demokratische Republik) mit der Hauptstadt Berlin sowie die BRD (Bundesrepublik Deutschland) mit der Hauptstadt Bonn. Erst die Wiedervereinigung brachte die beiden Staaten zusammen und bescherte der einstigen Bundesrepublik Deutschland im Osten einen neuen europäischen Nachbarn: Polen

Bundesländer

Verwaltungsmäßig gliedert sich die Bundesrepublik in 16 Bundesländer mit je einer regierenden Landeshauptstadt:

  • Thüringen (Erfurt)
  • Schleswig-Holstein (Kiel)
  • Sachsen-Anhalt (Magdeburg)
  • Sachsen (Dresden)
  • Saarland (Saarbrücken)
  • Rheinland-Pfalz (Mainz)
  • Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf)
  • Niedersachsen (Hannover)
  • Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin)
  • Hessen (Wiesbaden)
  • Hamburg
  • Bremen
  • Brandenburg (Potsdam)
  • Berlin
  • Bayern (München)
  • Baden-Württemberg (Stuttgart)

Die Bundesländer Bremen, Hamburg sowie Berlin besitzen keine Landeshauptstadt, da sie Stadtstaaten sind. Dies bedeutet, dass der politische Regierungsbereich sowie das Hoheitsgebiet gleichzeitig auch die Ländergrenze umfasst. Das Bundesland Bremen setzt sich aus den Städten Bremerhaven und Bremen zusammen, wobei Letztere auch als Bundesland gewertet wird.

Flüsse, Seen und Meere

Deutschlands Verbindung zu den Ozeanen führt über die Ost- und Nordsee. Letztere grenzt an die Bundesländer Bremen, Schleswig-Holstein sowie Niedersachsen, wobei nur die Stadt Bremerhaven unmittelbar Kontakt zur Nordsee hat. Die Ostsee hingegen berührt unser Land an den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Neben den großen Meeren verfügt die Bundesrepublik noch über zahlreiche Seen und Fließgewässer. Die größten Flüsse mit den größten Einzugsgebieten sind die Oder, Donau, Weser, Elbe, Ems sowie der Rhein. Dabei hat der Rhein nicht unbedeutende Zuflüsse wie die Ruhr, Mosel sowie den Main und Neckar. Er ist für die Binnenschifffahrt unentbehrlich und eines der am stärksten befahrenen Fließgewässer in Europa. Darüber hinaus sind die Fulda sowie Werra, die die Weser speist, innerhalb der deutschen Grenzen sehr bekannte Flüsse. In Mecklenburg, der Holsteinischen Schweiz und im Alpenvorland befinden sich die meisten natürlichen Seen. Sie zählen zum größten Teil zum glazialen Ursprung. Neben dem Chiemsee gibt es noch den Bodensee, welcher auch an die Schweiz sowie Österreich grenzt. Ein weiterer bekannter See ist die Müritz, die sich vollständig auf deutschem Staatsgebiet befindet.

Wer sich ein wenig mit Geschichte befasst, weiß, dass schon im Jahr 936 von den Deutschen die Rede war. So wurde es auch bereits im Jahr 900 in unterschiedliche Länder aufgeteilt. Damals waren es Lothringen, Sachsen, Bayern, Schwaben und Franken. In den Jahren 1871 bis 1918 war die Rede vom Deutschen Kaiserreich, welches mit dem Entstehen der Weimarer Republik ein Ende fand.

Die Weimarer Republik

Diese Epoche dauerte von 1919 bis 1933. Mit ihrem Anfang endete der Erste Weltkrieg und auch die Monarchie wurde abgeschafft. Aus dem Kaiserreich wurde am 9. November 1918 die Deutsche Republik mit einer Verfassung. Diese trat am 14. August 1919 in Kraft und war das Ergebnis der ersten Nationalversammlung.

Die junge Republik wurde durch Reparationszahlungen stark belastet und bereits damals gab es rechtsradikale Kräfte, die weiteren Schaden anrichteten. Putschversuche und Morde gab es zuhauf und wichtige demokratische Politiker waren die Opfer. Da Reparationszahlungen an Frankreich und Belgien nicht oder nur unvollständig geleistet wurden, besetzten diese Länder im Jahr 1923 das Ruhrgebiet. Trotzdem konnte die Republik ein Wirtschaftswachstum verzeichnen und auch die Kultur blühte in den "goldenen Zwanzigern". Der Aufschwung fand mit dem Börsencrash im Jahr 1929 ein jähes Ende und eine Weltwirtschaftskrise war die Folge.

Das schwärzeste Kapitel der Geschichte

Eine sehr hohe Arbeitslosigkeit und die damit verbundene Armut vieler Menschen führten zum Erstarken rechtsextremer Parteien. Auch wenn der damalige Reichskanzler mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln versuchte, die Wahl Hitlers zu verhindern, scheiterte er an Franz von Papen. Dieser überredete ihn, Hitler zum Reichskanzler zu machen.

Der 27. Februar 1933 wurde für Hitler zu einem Tag, der seine Macht im Reich stärkte. Der Reichstag brannte und er nahm dieses Ereignis zum Anlass, die Grundrechte für unbestimmte Zeit außer Kraft zu setzen. Die Folge war, dass es Massenverhaftungen von politischen Gegnern gab und Deutschland zum totalitären Einparteienstaat wurde.

Hitler sah es seit seiner Machtübernahme als seine Berufung an, die Juden zu verfolgen und das Deutsche Reich weit über die damaligen Grenzen zu erweitern. Im Jahr 1935 brachte er die Nürnberger Rassengesetze auf den Weg und am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg durch den Angriff auf Polen.

Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Nach dem Ende des grausamen Krieges und der Befreiung durch die Alliierten lag Deutschland in Schutt und Asche. Es wurde von den Siegermächten in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Einigkeit bestand darin, dass die Entnazifizierung vorangetrieben werden musste und das galt auch für die Abrüstung. Beim Demokratieverständnis schieden sich die Geister zwischen der Sowjetunion und den Westmächten.

Deutschland wurde in zwei Teile gespalten und erst im Jahr 1989 wieder zu einem Staat. Während nach dem Zweiten Weltkrieg das Ansehen Deutschlands und seiner Bewohner mehr als schlecht war, hat es sich seitdem zunehmend normalisiert.

Heute gilt Deutschland als eine der wichtigsten und einflussreichsten Nationen der Welt. Als der wichtigste Faktor bei Entscheidungen in Europa und Mitglied der G8 Staaten ist es beinahe verwunderlich, wie lange es gebraucht hat, bis sich Deutschland in die heutigen Grenzen geformt hat. Vom Heiligen Römischen Reich im Mittelalter bis über die beiden Weltkriege haben verschiedenste Ereignisse die heutige Nation politisch, gesellschaftlich und geographisch geformt.

Die historische Entwicklung vom Mittelalter an

Viele Entwicklungen im heutigen Gebiet der Bundesrepublik gehen darauf zurück, dass das Gebiet von Deutschland ursprünglich aus diversen Fürstentümern, Freien Städten und Herzogtümern bestand. Fürsten aus Brandenburg, Hannover, Braunschweig und Bayern haben im Mittelalter eine entscheidende Rolle gespielt. Die Zusammenkunft im Heiligen Römischen Reich hat das Land in seiner Fülle schon damals zu einer entscheidenden Partei im Mittelalter gemacht. Noch heute sind die Reste dieser feudalen Ordnung zu erkennen. Die Bundesländer sind aus diesen damaligen bestehenden Grenzen entstanden und noch heute sind die mitunter heftigen politischen Diskussionen unter den Teilen des Landes auf die damaligen Verhältnisse zurückzuführen.

Die Entwicklung bis und während der Weltkriege

Aus den Allianzen des preußischen Reiches und der Österreicher entstand am Ende die Verantwortung für den Ersten Weltkrieg. Gemeinsam mit Österreich-Ungarn überzog Deutschland Europa mit Krieg und musste sich am Ende doch der Allianz aller Staaten geschlagen geben. An diesem Punkt entstand der wohl wichtigste Abschnitt der historischen Entwicklung. Die Einbußen und Demütigungen nach dem Krieg haben nicht nur einen Teil der Grenzen geformt, sie haben auch quasi direkt zum Zweiten Weltkrieg geführt. Nach dem Ende des Krieges und des Schreckens der Herrschaft eines Diktators waren die Grenzen so geformt, wie sie heute zu sehen sind. Der Verlust der preußischen Gebiete im Osten und der Kolonien hat dafür gesorgt, dass das Land am Ende sogar innerhalb seiner historischen Grenzen zweigeteilt war. An diesem Punkt begann der Aufstieg des Landes zu einer der wichtigsten und einflussreichsten Nationen der Welt.

Der Sprung in die moderne Zeit

Noch während die DDR und die BRD zusammen existierten, wurde die Bundesrepublik wieder zu einem Teil des Staatenbundes, der NATO und aller wichtiger Organe, die einen Einfluss auf die Welt nehmen. Das Wirtschaftswunder sorgte dafür, dass schon fünfzehn Jahre nach dem vernichtenden Krieg das Land wieder in einer stabilen Position war. Nun war das Ziel der Wiedervereinigung die höchste Priorität im Land. Nach dem Ende der DDR und der neuen Definition von Deutschland schaffte man es schnell, sich zu einem der führenden Länder in der EU zu entwickeln. Heute gilt die Bundesrepublik als das einflussreichste Land in Europa und als eine der wichtigsten Mächte im Bereich der Wirtschaft. Angesichts der wechselhaften Geschichte ist es beinahe ein Wunder, dass man sich am Ende doch wieder zu einem starken Staat in der Mitte von Europa entwickeln konnte.

Jedes Land ist für Eigenarten, Besonderheiten oder Sehenswürdigkeiten bekannt – manchmal sogar, ohne dass es seine Bewohner wissen. Doch wofür ist Deutschland berühmt?

Essen & Trinken

Fast automatisch kommen einem hier Klischees wie Weißwurst, Schweinebraten oder Sauerkraut in den Sinn. Tatsächlich allerdings ist Deutschland vor allem ein Land des Brotes. In keinem anderen Teil der Welt werden so viele verschiedene Arten frischer Backwaren – egal ob Teilchen, Brot oder Brötchen – verkauft wie in der Bundesrepublik. Dabei unterscheiden sich diese hinsichtlich Herstellungsart, Größe, Getreidesorten und anderer Zutaten – die Angebotsvielfalt der Bäckereien stellt alle anderen in den Schatten. Eine international beliebte süße Spezialität findet sich in Form der Schwarzwälder Kirschtorte.

Ähnlich verhält es sich mit einem weiteren Getreideprodukt: Dem Bier. Durch das strenge deutsche Reinheitsgebot gebunden, stehen Brauereien bereits seit Jahrhunderten vor der Herausforderung, aus wenigen Zutaten möglichst interessante und einzigartige Biere zu kreieren. Das führte zu einer enormen Vielfalt. Da die Deutschen ihr Bier lieben, gibt es eine enorm hohe Brauereidichte. Da sie außerdem auch neugierig sind, stehen zudem Importe aus aller Herren Länder ebenso wie selbst hergestellte Erzeugnisse moderner „Craft-Biere“ zur Verfügung.

Kunst & Kultur

In vielen Städten des Landes existiert eine große Anzahl Museen, Theaterbühnen und anderer Kultureinrichtungen. Dabei ist selbstverständlich als erstes die Hauptstadt Berlin zu nennen. Aber auch kleinere Städte wie Bonn, mit seiner „Museumsmeile“, sind bekannt für kulturelle Vielfalt. Zu den überregional berühmtesten Kulturlandschaften gehört das Moseltal, das durch seine Weinberge, begrünten Hänge und den in Mäandern verlaufenden Fluss besticht. Hier und im benachbarten Rheintal befinden sich zudem viele Burgen in direkter Nähe zueinander, zu denen auch die bekannte Burg Drachenfels zählt.

In der Vergangenheit wurde Deutschland auch durch seine Dichter und Musiker international bekannt, zu denen Goethe, Schiller, Novalis ebenso zählen wie Bach, Brahms, Beethoven, Händel und Wagner. Im letzten Jahrhundert erfreuten sich jedoch vor allem der rheinländische Karneval sowie das Münchener Oktoberfest zunehmender Beliebtheit bei Touristen.

Bauwerke

Im Land vereinen sich je nach Region viele verschiedene Baustile aus unterschiedlichen Epochen. Das berühmteste und am meisten besuchte Gebäude Deutschlands ist der Kölner Dom, ein Meisterwerk gotischer Baukunst. Doch auch andere Kirchen, speziell der Aachener sowie der Bamberger Dom und die Dresdener Frauenkirche genießen internationale Berühmtheit. Des Weiteren bekannt und von großer symbolischer Bedeutung ist das Brandenburger Tor.

Zu den beeindruckendsten historischen Bauwerken gehören weiterhin der Dresdener Zwinger, das märchenhafte Schloss Neuschwanstein und das Schweriner Schloss sowie die Semperoper. Für seine besonders sehenswerten Altstädte sind unter anderem Bamberg, Heidelberg, Konstanz und Lübeck bekannt. Industriedenkmäler finden sich dagegen besonders im vom Bergbau geprägten Ruhrgebiet.

Natur

In Deutschland gibt es 16 Nationalparks sehr unterschiedlicher Dimensionierung und landschaftlicher Ausstattung. Besonders bekannt ist der dichte Bayerische Wald, der gemeinsam mit dem angrenzenden, tschechischen Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas darstellt. Ebenso sind urtümliche Buchenwaldstücke vorhanden, beispielsweise im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Von großer Wichtigkeit und Bekanntheit sind auch die an der Nord- und Ostseeküste gelegenen Nationalparks, denn dort werden einmalige Watt-Lebensräume geschützt. Besonders beeindruckend ist auch das „Sächsische Schweiz“ genannte Elbsandsteingebirge, dank seiner außergewöhnlichen Felsformationen.

Lebensart

Deutschlands Einwohnern wird viel Gutes und Schlechtes nachgesagt – so sollen sie fleißig, ehrlich und pünktlich sein, aber auch humorlos und penibel. Inwiefern das allerdings tatsächlich stimmt, daran scheiden sich die Geister, sowohl im In- als auch Ausland. Fakt ist jedoch, dass es sich im Großen und Ganzen um ein sicheres und gastfreundliches Land handelt. Eine Besonderheit macht es nicht zuletzt für manchen zum interessanten Reiseziel: Die Abschnitte ohne Tempolimit auf der Autobahn!

Eingebettet zwischen Frankreich und Polen, Dänemark und Österreich liegt Deutschland in Mitteleuropa. Obwohl deutsche Traditionen eine lange Geschichte aufweisen, ist dieses Land in der jetzigen Form noch sehr jung. Erst 1990 wurde das geteilte Land wieder zu einem vereint. Das wäre die erste Besonderheit von Deutschland. Die trennende Mauer wurde in der Welt verteilt, der Grenzstreifen bietet reiches Anschauungsmaterial darüber, wie sich die Natur den Erdboden zurückerobert.

Natur

Deutschland hat eine besondere Vielfalt an Naturwundern zu bieten. Das weltweit einzige Wattenmeer im Norden und der Nationalpark Bayrischer Wald bspw. künden davon. Die Loreley am Rhein und die Lange Anna auf Helgoland sind neben der Zugspitze die berühmtesten Felsen des Landes.

Kultur

So unterschiedlich wie die Landschaften sind auch die Bräuche. Trägt man in Bayern vorzugsweise Dirndl und Lederhose, ist der Schwarzwald für den Bollenhut berühmt. Mit Friesennerz und Noordwester schützt sich der Norddeutsche Küstenbewohner vor dem regenreichen Wetter, das dieser Landschaft eigen ist. Auch die blauen Fischerhemden mit den feinen weißen Streifen sind allseits bekannt.

Doch nicht nur die als Seemannsgarn berüchtigten Erlebnisgeschichten der Schiffer und Fischer aus dem Norden sind beliebt. Geschichten und Märchen lehrten die Menschen hier seit Urzeiten. Als Beispiel wären die Erzählungen aus der Heide von Hermann Löns und die Prophezeiungen des Mühlhiasl aus dem Bayerischen Wald zu nennen. In aller Welt bekannt sind die Passionsspiele in Oberammergau, die alle 10 Jahre die ganze Welt in ein kleines Dorf im Allgäu locken. Auch die Märchen der Gebrüder Grimm, denen in Kassel ein Denkmal gesetzt wurde, kennt die Welt. Die Bronzefigur der Stadtmusikanten im Rathaus zu Bremen ehrt die Protagonisten einer Geschichte aus ihrem Fundus.

Bauwerke

Selbstredend hat Deutschland weltberühmte Bauwerke, die es – zumindest im Original – nirgendwo sonst geben kann. Das Brandenburger Tor in Berlin weist auf die Zusammenführung der getrennten Teilstaaten hin und berührt so manchen Menschen, der dieses Ereignis miterlebte, noch immer. Schloss Neuschwanstein in den Alpen ist märchenhafter Inbegriff des deutschen Alpenlandes. Die beiden Zwiebeltürme der Frauenkirche in München sind Wahrzeichen der Stadt, wie es der Kölner Dom für die seine ist. Das Holstentor in Lübeck ist Wahrzeichen der Hanse, Liebhaber von Marzipan ist es ebenfalls ein Begriff.

Touristik

Die vier äußersten Orte des Landes haben sich im Zipfelbund zusammengeschlossen. Dies sind Görlitz im Osten, Oberstdorf im Süden, Selfkant im Westen und der Sylter Ellenbogen im Norden. Sie zeigen allen interessierten Besuchern des Landes die abwechslungsreiche Vielfalt, die dieser Staat zu bieten hat, auf. Zwischen dem flachen Watt und Rapsfeldern im Norden und den schroffen Felsgebirgen der Alpen im Süden, finden sich beispielsweise die mit Wacholder durchwirkte Heide und der Brocken im Harz. Die Kassler Berge sind hauptsächlich Autofahrern bekannt, der Bayrische Wald bezaubert unter anderem durch die heimische Glaskunst.

Dies sind nur einige Ausschnitte aus dem reichen Angebot des deutschen Landes. Auf unseren praktischen Souvenirs finden Sie einige davon als Motive abgebildet. So bleibt Ihnen dieses vielseitige Land in guter Erinnerung.

Kultur entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Voraussetzung ist eine ausreichende Anzahl von Menschen, die durch ihren Charakter und ihr Schaffen eine kulturelle Grundlage bilden und in den verschiedenen Bereichen ein unverkennbares Profil hinterlassen.

Typisch deutsch

Der Deutsche gilt als fleißig, pünktlich, ernst, konsequent, verlässlich, bodenständig und als technisch und handwerklich begabt. Diesen Vorzügen ist es zu verdanken, dass der Ausdruck "deutsche Präzisionsarbeit" zum geflügelten Wort geworden ist und deutschen Produkten weltweit ein sehr hoher Wert beigemessen wird. Autos aus deutscher Produktion sind ein Exportschlager und für ihre hohe qualitative Verarbeitung bekannt.

Die schönen Künste

Wiewohl Kreativität nicht gerade zu den gängigsten Klischees deutscher Eigenschaften zählt, hat Deutschland dennoch mit Bach, Beethoven, Wagner, Händel - um nur einige zu nennen - eine Vielzahl der berühmtesten Komponisten klassischer Musik hervorgebracht. In der Malerei waren Koryphäen wie Albrecht Dürer (Renaissance) oder Carl Spitzweg (Biedermeier) herausragende Vertreter ihrer Epoche. Was wäre Deutschland ohne seine Sprache? Wie kaum ein anderes Kulturgut durchdringt die Sprache sämtliche Lebensbereiche und ist ein unverzichtbarer Baustein der eigenen Identität. Von Walther von der Vogelweide über Goethe, Schiller und die Gebrüder Grimm bis hin zu Thomas Mann wurden der deutschen Sprache literarische Werke geschenkt, die noch heute nicht nur die Deutschen in ihren Bann ziehen.

Philosophie und Wissenschaft

Eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der abendländischen Philosophie war Immanuel Kant. Genauso akribisch geregelt wie sein Tagesablauf war auch sein philosophisches Gedankengebäude, das mit zentralen Aussagen über das "Ding an sich" oder den kategorischen Imperativ bis heute eine nachhaltige Wirkung in ethischen und philosophischen Diskussionen ausübt. Zahlreiche weitere deutsche Philosophen wie Leibniz, Hegel, Schopenhauer oder Nietzsche stellen Meilensteine europäischer Philosophiegeschichte dar. Welch überwältigenden Einfluss deutscher Erfindergeist auf den Verlauf der Weltgeschichte hatte, lässt sich allein schon an den genialen Entdeckungen Albert Einsteins in der Physik und der Revolutionierung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg ersehen.

Des Deutschen Steckenpferd

Fußball wurde zwar in England erfunden, doch hat er in Deutschland einen Stellenwert, der jede andere Sportart in den Schatten stellt. Dabei legt die deutsche Nationalmannschaft ein Spielverständnis an den Tag, das in seiner durchdachten Spielauffassung und technischen Brillanz seinesgleichen sucht. Das größte Volksfest der Welt findet jährlich als Oktoberfest auf der Münchener "Wiesn" statt. Als Nationalgetränk schlechthin wird Bier hier in stattlichen Maßkrügen ausgeschenkt. Mit etwas weniger Fassungsvolumen kommen die dafür umso kunstvoller ausgearbeiteten Bierkrüge aus, die im Onlineshop von Käthe Wohlfahrt angeboten werden, der auch mit unzähligen anderen Artikeln typisch deutscher Handwerkskunst aufwartet.

Die Bedeutung eines über Jahrhunderte gewachsenen kulturellen Erbes wird oft erst von älteren Menschen richtig erkannt und geschätzt. Es bleibt die Aufgabe eines jeden, sich der eigenen Kultur bewusst zu werden und sie zu hegen und zu pflegen.


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