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Der Gutschein – Das individuelle Geschenk

Wenn Weihnachten oder ein Geburtstag vor der Tür steht, möchte jeder seinen Lieben mit einem ganz persönlichen Geschenk eine Freude bereiten. Mitunter sind Sie bei der Wahl unentschlossen. Auch wenn Sie einen Menschen seit Jahren kennen und schätzen, wissen Sie nicht, ob Sie das richtige auswählen. Bei einem Kleidungsstück könnten Sie die falsche Größe wählen oder bei einem Buch laufen Sie Gefahr, dass es derjenige bereits besitzt. Wenn Sie jemandem dennoch mit einem ganz persönlichen Geschenk eine Freude machen möchten, bietet sich ein Geschenkgutschein an. So kann der Beschenkte das Objekt seiner Wahl persönlich aussuchen. Geschenkgutscheine sind daher keine Verlegenheitswahl oder gar unpersönlich. Wenn Sie einen Gutschein für ein Fachgeschäft verschenken, bereiten Sie dem anderen eine doppelte Freude. Sie haben nicht nur seinen „Geschmack getroffen“, sondern überlassen es ihm, aus dem Sortiment seine ganz persönliche Auswahl zu treffen. Wenn Sie eine Gutschein-Card von Käthe Wohlfahrt verschenken, kann der Inhaber der Karte aus dem vielseitigen Sortiment das Objekt wählen, an das er sein Herz verloren hat.

Was sind Geschenkgutscheine?

Geschenkgutscheine werden von Fachhändlern und Dienstleistern angeboten. Die Palette ist weit gefächert. So gibt es Gutscheine für den Einkauf in einem Fachgeschäft, für eine bestimmte Produktpalette oder für Dienstleistungen. Gutscheine sind profan formuliert Einkaufsgutscheine mit einem ausgewiesenen Wert. Ein Gutschein ist ein Zahlungsmittel, in dem ein Anspruch auf eine Leistung garantiert wird und gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung eingetauscht werden kann. Inzwischen gibt es diverse Gutschein-Arten in Papierform oder als elektronische Gutschein-Card. Beim Online-Shopping werden auch Zahlen- oder Buchstabencodes ausgegeben. Neben den Einkaufsgutscheinen, die vom Handel angebotenen werden, können Sie einen Geschenkgutschein auch selbst basteln und eine ganz persönliche „Dienstleistung“ anbieten wie ein gemeinsamer Besuch in ein Restaurant oder in ein Theater. Dieses Präsent wird jedem in besonderer Erinnerung bleiben.

Geschenkgutscheine für jede Gelegenheit

Wer nach einem besonderen Geschenk für Freunde oder Verwandte sucht, kann aus einem reichhaltigen Repertoire an Geschenkgutscheinen wählen. Nahezu jede Handelskette bietet heute diese Form des Zahlungsmittels an. Ob Bekleidung, Kosmetik, Lebensmittel, Bücher oder Spielzeug – für jedes Produkt werden Geschenkgutscheine angeboten. Online-Händler bieten auch Gutscheine für Musik oder Spiele an. Eine besondere Geschenk-Idee sind Geschenkgutscheine für Dienstleistungen. Auch hier ist das Angebot breit gefächert, so dass Sie ein sehr individuelles Geschenk auswählen können. So wird ein Restaurant- oder Kinobesuch zu einem ganz persönlichen Präsent, das von Herzen kommt. Auch ein Wellness-Wochende, Kochkurs, Ausflug, Babysitting oder Fotoshooting erhält damit eine ganz persönliche Note.

Gutscheine als ideales Geschenke

Ein großer Vorteil von Einkaufsgutscheinen liegt in deren Flexibilität. Da die Scheine nur in Ausnahmefällen zeitlich limitiert oder an einen Verkaufsort gebunden sind, können Zeit und Ort des Einlösens frei gewählt werden. So kann ein Einkaufsgutschein bei Käthe Wohlfahrt entweder im Online Shop, in den Filialen der Ladengeschäfte oder auf Weihnachtsmärkten eingetauscht werden. Neben der zeitlichen und räumlichen Flexibilität ist bei vielen Gutscheinen der Wert gestaffelt und der Käufer kann zwischen unterschiedlichen Preisklassen wählen. Bei Käthe Wohlfahrt kann aus 12 Preiskategorien eine passende Gutschein-Card für jeden Geldbeutel ausgewählt werden. Wenn Sie ein hochpreisiges Objekt verschenken möchten, können sich auch mehrere Personen zu einer gemeinsamen „Gutschein-Aktion“ zusammenschließen und je eine Gutschein-Card verschenken. Ein Geschenkgutschein ist besonders für Sammler das optimale Präsent. Wenn Sie einen Liebhaber von Käthe-Wohlfahrt-Figuren eine Freude bereiten möchten und nicht genau wissen, welche Figuren er bereits besitzt, ist ein Gutschein die perfekte Wahl.

Wer nicht weiß, was er zum Geburtstag oder zu Weihnachten schenken soll, kann sich für einen Geschenkgutschein entscheiden. Dieses Geschenk kann individuell an die Bedürfnisse des Beschenkten angepasst werden. In der heutigen Zeit werden Geschenkgutscheine von großen Supermarktketten und anderen Unternehmen an Endverbraucher verkauft. Der folgende Abschnitt informiert über Geschenkgutscheine und gibt Auskunft über mögliche Verwendungszwecke.

Kleidung gratis kaufen

Lokale Bekleidungsgeschäfte bieten häufig Geschenkgutscheine zu unterschiedlichen Preisen und Werten an. Diese Art von Gutschein wird häufig von Jugendlichen verwendet. Er ist in der Regel auf das gesamte Sortiment einlösbar. Auf diese Weise kann man ungeniert shoppen. Der Beschenkte gibt den Gutschein bei Bezahlung an der Kasse ab und erhält den sich auf der Karte befindenden Rabatt.

Der Gutschein für den Supermarkt

Für Menschen mit einer Affinität zu einem bestimmten Supermarkt, bietet sich ein derartiger Geschenkgutschein an. Er kann für Lebensmittel und das restliche Warensortiment eingelöst werden. Auf seiner Rückseite befindet sich der Produktcode. Dieser wird an der Kasse eingelesen, wodurch der enthaltene Betrag abgezogen wird.

Im Internet mit einem Code bezahlen

Im virtuellen Bereich verläuft der Kauf anders als im lokalen Geschäft. Der Geschenkgutschein wird in der Regel auf digitalem Weg verschickt. User können ihn bei ihrer nächsten Bestellung einlösen, wobei der aufgedruckte Rabatt-Code zu verwenden ist. Gelegentlich sind sie auch in Zeitschriften oder Beilagen enthalten.

Das Essen genießen - im Restaurant der Wahl

Viele Restaurants geben Geschenkgutscheine aus, um ihre Gäste zu einem erneuten Besuch zu animieren. Weiterhin kann ein derartiger Gutschein als Geschenk für ein Liebespaar dienen. Er muss bei der Bezahlung des Dinners gezeigt und abgegeben werden. Bei Gebrauch ist darauf zu achten, ob der Geschenkgutschein für Getränke oder das Essen gilt. Meistens bezieht er sich auf die gesamte Bestellung.

Persönliche Gutscheine

Wenn der Beschenkte ein besonderes Hobby oder ausgefallenes Interesse hat, eignet sich ein persönlicher Gutschein als Geschenk. Für Menschen mit Verspannungen oder einem Beruf mit monotonen Bewegungsabläufen empfiehlt sich ein Massage-Gutschein. Andere mögen es actionreicher und wollen ein Abenteuer erleben. Dafür werden von vielen Firmen diverse Geschenkgutscheine hergestellt und zum Kauf angeboten. Für Liebhaber wissenschaftlicher Themen eignen sich Gutscheine für den Besuch einer virtuellen oder direkten Schule.

Rabattgutscheine

Wer den besonderen Wunsch eines Freundes kennt und sich diesen nicht leisten kann, sollte sich für einen Rabattgutschein entscheiden. Bei dieser Variante wird den Endkosten einer Ware oder Dienstleistung ein vorher definierter Betrag oder prozentualer Wert abgezogen. Ein solcher Geschenkgutschein wird häufig von Supermärkten ausgegeben. Darüber hinaus werden sie von Reiseunternehmen angeboten, wobei es zu einem enormen Ersparnis kommen kann.

Gültigkeit unbefristet ausgestellter Geschenkgutscheine

Geschenkgutscheine sind in der Regel drei Jahre lang gültig. Damit orientiert sich die Gültigkeit an der Frist der gesetzlich geregelten Verjährung von drei Jahren. Berechnet werden diese drei Jahre ab dem Ende des Jahres, in dem der Geschenkgutschein vom Händler ausgestellt wurde.

Geschenkgutscheine aus Werbeaktionen und ihre Gültigkeit

Wenn Firmen und Warenhäuser Geschenkgutscheine kostenlos an die Kunden verteilen, gilt die dreijährige Verjährungsfrist nicht. Da niemand Geld als Gegenwert für diesen Gutschein bezahlt hat, kann das Unternehmen die Gültigkeitsdauer frei bestimmen.

Wie lange sind befristet ausgestellte Geschenkgutscheine tatsächlich gültig?

Bei befristet ausgestellten Geschenkgutscheinen wird zwischen einem Gutschein, der über eine Dienstleistung ausgestellt wird und einem Gutschein, der über einen bestimmten Geldbetrag lautet, unterschieden.
Gutscheine über einen bestimmten Geldbetrag können nicht unter drei Jahren befristet werden. Dies begründet sich im Äquivalenzprinzip als wesentlicher Grundgedanke aller Verträge, die den Regeln des bürgerlichen Rechts unterliegen. Das Äquivalenzprinzip besagt hier, dass der Aussteller des Gutscheins eine Gegenleistung erbringen muss, da er für den Gutschein eine Leistung in Form des Geldbetrages bereits erhalten hat.
Der Händler kann auch nicht auf eine kürzere Abwicklungsdauer bestehen, da er kein wirtschaftliches Risiko trägt. Die Vorleistung hat er bereits in Form des Geldbetrages bekommen und mit den Zinsvorteilen kann er frei wirtschaften.
Gutscheine, die sich hingegen auf eine Dienstleistung beziehen, die im folgenden Jahr teurer werden kann, dürfen auch kürzer befristet sein. Zu solchen Dienstleistungen, die kürzere Einlösefristen erlauben, gehören Kosmetikbehandlungen, Ballonfahrten, Stadtrundfahrten und Theaterstücke, die nur für eine begrenzte Zeit aufgeführt werden.

Handschriftliche Eintragungen in Geschenkgutscheinen und Gültigkeitsdauer

Werden vom Händler während des Kaufs des Gutscheins handschriftlich Eintragungen in dem Gutschein vorgenommen, gelten diese Punkte als individuelle Vereinbarungen und müssen von beiden Seiten eingehalten werden. Der Kunde hat an den eingetragenen Fristen mitgewirkt und kann sich später nicht mehr auf eine unangemessene Benachteiligung durch zu kurze Einlösefristen berufen.

Einer Studie von Ernst & Young zufolge liegen Gutscheine inzwischen auf Platz zwei der am häufigsten genutzten Geschenke in Deutschland. Doch anders als Bargeld sind Geschenkgutscheine nicht unbegrenzt gültig. Vielmehr muss der Beschenkte Einlösefristen beachten. Diese dürfen den Besitzer des Gutscheins aber nicht unangemessen benachteiligen. Zu kurze Fristen wurden daher von Gerichten bereits als unwirksam angesehen. Wie lange die Gültigkeitsdauer eines Gutscheins dabei konkret ist, hängt vom Einzelfall ab.

Der Regelfall: Drei Jahre Gültigkeit

Steht kein konkretes Datum auf dem Gutschein, so verfällt dieser drei Jahre nach Ende des Jahres, in dem er bezahlt wurde. Diese Regelung gibt das Bürgerliche Gesetzbuch vor. Wer also Weihnachten 2013 einen Geschenkgutschein erhalten hat, muss diesen bis Ende des Jahres 2016 einlösen. Anschließend ist der Verkäufer nicht mehr verpflichtet, den Gutschein einzulösen - kann dies auf Kulanzbasis aber natürlich dennoch tun. Die Rechtsprechung hat zudem festgelegt: Befristungen von weniger als einem Jahr sind grundsätzlich unwirksam. Einzige Ausnahme: Wenn der Gutschein sich auf ein konkretes Ereignis bezieht - beispielsweise ein WM-Spiel - ist er auch nur dafür gültig.

Begründete Ausnahmen: Minimum ein Jahr

Grundsätzlich können Geschäfte Gutscheine aber auch befristen. Sie müssen diesen Schritt aber begründen können. Dies kann beispielsweise bei Dienstleistungen geschehen. Hier kann es sein, dass die Preise jährlich angehoben werden - etwa weil auch die Lohnkosten kontinuierlich steigen. In einem solchen Fall wäre eine Befristung zulässig. Nach Ablauf der Frist hat der Kunde dann keinen Anspruch mehr auf den Erhalt der konkreten Dienstleistung. Das Unternehmen muss aber die bezahlte Summe - abzüglich der eigenen Gewinnspanne - auszahlen. Abgesehen von diesem Sonderfall besteht übrigens kein Rechtsanspruch, um mit Gutscheinen Geld zu erhalten.

Sonderfall: Werbegutscheine

Die oben dargestellten Regelungen gelten allerdings nur für Gutscheine, die auch tatsächlich bezahlt werden. Anders stellt sich die Situation bei Werbegutscheinen dar, die oftmals von Unternehmen ausgegeben werden. Diese können beinahe beliebig befristet werden - beispielsweise auf einen bestimmten Aktionszeitraum. Der Kunde wird dadurch nicht übermäßig benachteiligt, weil er den Gutschein ja ohnehin kostenlos erhalten hat.

Pech: Der Insolvenzfall

Wer Gutscheine aber kauft, geht damit natürlich immer in Vorleistung. Problematisch wird dies im Falle einer Insolvenz des Unternehmens. Dann nämlich verliert der Gutschein seine Gültigkeit und kann nicht mehr eingelöst werden. Theoretisch erhält der Besitzer des Gutscheins dafür zwar eine Forderung gegen das Unternehmen - diese wird im Regelfall aus der Insolvenzmasse aber nicht bedient werden können. Das Insolvenzrisiko liegt also beim Käufer des Gutscheins.

Ein schönes Geschenk

Wenn Weihnachten oder ein Geburtstag ins Haus steht, macht sich jeder Gedanken, mit welchem Geschenk er einem lieben Menschen eine Freude bereiten kann. Eine Theaterkarte? … Oder vielleicht ein edles Parfüm? Mit Ihrer Geschenk-Idee haben Sie zwar den richtigen „Riecher“, wissen aber nicht, welches Theaterstück oder welches Duftwässerchen das richtige ist. Ein Geschenkgutschein ist hier die beste Wahl. Mit dem Kauf eines Gutscheins haben Sie, profan formuliert, ein Dokument erworben. Juristisch betrachtet sind Sie Besitzer einer Urkunde oder eines „Inhaberpapieres“, das Sie als Geldersatzmittel an eine Person weitergegeben können. Das mag ein wenig „nüchtern“ klingen. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

Rahmenbedingungen für Geschenkgutscheine

Wenn Sie einen Geschenkgutschein erwerben, dann haben Sie einen Geldbetrag gegen ein Dokument eingetauscht. Ein Gutschein ist daher ein Wertpapier, das als Geldersatzmittel weitergegeben werden kann. Da es sich um eine Urkunde handelt, muss ein Gutschein in schriftlicher Form vorliegen. Im juristischen Sinne ist der Gutschein eine Beweisurkunde. Der Besitzer des Geschenkgutscheins hat damit Anspruch auf eine Leistung in Höhe des bezifferten Betrages. Wer einen Gutschein verschenkt, ist jedoch nicht verpflichtet, den Wert des Scheines in bar auszubezahlen. Auch der Händler oder Dienstleister ist nicht gezwungen, den Gegenwart in bar auszuhändigen, kann diese Option aber einräumen. Anders verhält es sich, wenn das angegebene Produkt oder die Dienstleitung nicht mehr zur Verfügung steht. Geschenkgutscheine sind auch nicht an eine Person gebunden. Selbst dann, wenn ein Name vermerkt ist, können Gutscheine von jedem eingelöst werden. Ausnahmen bestätigen zwar auch hier die Regel, sind aber eher im Veranstaltungsbereich üblich.

Alle Zeit der Welt?

Und wie verhält es sich, wenn sich der Beschenkte mit dem Einlösen Zeit lässt? Wenn keine Befristung auf dem Gutscheindokument vermerkt ist, hat der Gesetzgeber einen Zeitraum von mindestens einem bis maximal drei Jahren festgesetzt. Wenn der Gutschein zeitlich limitiert ist, dann sollte eine Jahresfrist eingeräumt werden. Auch bei Überschreitung eines festgesetzten Zeitrahmens muss das Geschenk nicht abgeschrieben werden, denn hier hat der Inhaber einen Anspruch auf eine Auszahlung in bar.

Was zeichnet einen Geschenkgutschein aus?

Da es sich bei Geschenkgutscheinen um Urkunden handelt, müssen sie bestimmte Merkmale aufweisen. Auf dem Dokument muss der Aussteller vermerkt sein, also der Händler oder Dienstleister, bei dem der Geschenkgutschein eingelöst werden kann. Ferner muss der Wert der Leistung deutlich erkennbar sein. Bei einer zeitlichen Befristung des Gutscheins muss das Ausstelldatum ebenfalls auf dem Dokument angegeben werden. Wie bei anderen Wertpapier auch, könnten manche Zeitgenossen üblen Scherz treiben und das Dokument fälschen. Diesem Ansinnen kann aber ein Riegel vorgeschoben werden, indem das Dokument mit Metall-, UV- oder Tagesleuchtfarbe bedruckt wird. Auch eine Folienkaschierung, Wasserzeichen, Prägung oder ein Stempel gewährleisten ausreichende Sicherheit. Bei Onlinegutscheinen werden auch Kennzahlen oder laufende Nummern vergeben, die Missbrauch im Vorfeld ausschließen.

Der Geschenkgutschein ist ein Ersatzbeleg. Dieser repräsentiert einen bestimmten Geldwert. Dieser Wert muss bei käuflich erworbenen Gutscheinen klar ersichtlich sein. Bei privaten Gutscheinen, die man selbst hergestellt hat, muss der Geldwert nicht unbedingt festgelegt werden. Die Gutscheine können auch über "ein Essen beim Chinesen" oder "eine Pediküre" ausgestellt werden. In diesem Fall ist der Geldwert für den Schenkenden irrelevant oder überschaubar. Bei käuflichen Gutscheinen hat der Einzahler den Geldwert, den der Beschenkte verbrauchen darf, zuvor beim ausstellenden Händler bezahlt. Nun ist der Gutschein dieses Geld wert. Er stellt somit ein legales und anerkanntes Zahlungsmittel dar.

Geschenkgutscheine als Zahlungsmittel

Natürlich kann man Geschenkgutscheine nicht irgendwo einlösen. Insofern sind sie als Zahlungsmittel zwar legal, aber nicht überall einsetzbar. Dieses Geschenk kann nur dort eingelöst werden, wo es ausgestellt wurde. Bei einer kleinen Innenstadt-Boutique ohne Zweigstelle kann der Beschenkte seinen Gutschein nur dort einlösen. In einem Kaufhaus ist prinzipiell jede Filiale - auch in anderen Stadtteilen oder Orten - zur Einlösung bereit und berechtigt. Das schafft Flexibilität. Außerdem stellt es sicher, dass der Beschenkte eine größere Auswahl hat als in der Boutique. Es ist bei einem Gutschein von beispielsweise Elektronikmärkten, Online-Großhändlern oder einem Kaufhauskonzern nicht festgelegt, was man mit dem Geschenkgutschein bezahlt. In der Boutique hingegen wäre nur das derzeitige Sortiment wählbar. Es kann aber der ausdrückliche Wunsch des Beschenkten gewesen sein, dort einmal einkaufen zu können. Vielleicht soll der Gutschein ein bestimmtes Kleidungsstück finanzieren helfen.

Selbst hergestellte Gutscheine sind hingegen kein anerkanntes Zahlungsmittel. Sie sind lediglich ein symbolisches Geschenk, das auch eine Dienstleistung, einen Töpferkurs oder ein Event-Erlebnis betreffen kann. Dieser Gutschein wird auf andere Weise eingelöst, nämlich indem der Aussteller einen Wunsch des Beschenkten erfüllt und selbst bezahlt. Es kann sich dabei um eine anteilige Bezahlung oder eine komplette Wunscherfüllung handeln. Solche Geschenkgutscheine haben bis zur Einlösung keine Vorab-Einzahlung erfordert. Der Gutscheinwert ist also nur symbolisch vorhanden. Die "Bezahlung" kann auch durch Eigenleistungen beim Zusammenbau eines Gartenhäuschens oder beim Renovieren eines Reihenhauses erfolgen. So ein Geschenkgutschein stellt oft eher einen ideellen, manchmal aber auch einen konkreten und in Geldwert zu beziffernden Wert dar. Jedoch ist kein Händler verpflichtet, solche Gutscheine einzulösen, weil sie vorab kein Geld erhalten haben.

Geschenkgutscheine sind unterschiedlich zu bewerten

Jeder Geschenkgutschein muss genau betrachtet werden, um als geldwertes Geschenk richtig eingeordnet zu werden. Käufliche Geschenkgutscheine sind anders zu bewerten als solche, die private Hilfsleistungen oder die Einladung zu einem Wellness-Wochenende beinhaltet.

Geschenkgutscheine selber zu basteln, muss nicht unbedingt auf einen Mangel an Geschenkideen schließen lassen. Es kann sein, dass ein Kind Eigenleistungen schenkt. Der Gutschein kann beispielsweise die Verpflichtung zum mehrmaligen Rasenmähen beinhalten. Je weniger Kinder diese Tätigkeit mögen, desto größer ist das mit den Geschenkgutscheinen verbundene Opfer. Solche Gutscheine verschenken meistens Kinder oder Enkel. Heutzutage sind viele Jugendliche in der Lage, einen professionellen Gutschein in einem PC-Programm zu basteln. Sie beschneiden ihr Geschenk nach dem Ausdrucken und überreichen es zum Geburtstag oder zu Weihnachten.

Geschenkgutscheine für andere als Eigenleistungen

Gesetzlich erlaubt ist, einen Gutschein selber herzustellen, auch wenn dieser nicht für Eigenleistungen gedacht ist. Verboten ist jedoch, diesen bei einem Kaufhaus einzulösen. Der Geschenkgutschein hat in diesem Fall eine Stellvertreterfunktion. Er lautet beispielsweise über eine Flasche Parfüm. Doch die Beschenkte entscheidet, welches Parfüm es sein soll und wo sie es kauft. Der Gutscheinhersteller bezahlt es dann. Jeder darf einen Stellvertreter-Gutschein selber basteln. Es muss aber erklärt oder erläutert werden, in welcher Form er eingelöst werden soll. Beispielsweise kann eine erwachsene Tochter mit ihrer Mutter einen Shoppingbummel vereinbaren, bei dem der Gutschein eingelöst wird. Die Tochter übernimmt an der Kasse die Bezahlung. Damit wird der Gutscheinersatz automatisch ungültig. Man darf verschenken, was man möchte - sofern für den Beschenkten ersichtlich ist, wie die Sache gedacht ist. Manchmal hat jemand aufgrund einer Dienstreise keine Zeit, ein schönes Geschenk auszusuchen. Er hätte auch nichts basteln können. Einen Gutschein für ein gemeinsam ausgesuchtes Geschenk bekommt man aber immer zustande.

Ein Geschenkgutschein kann die bessere Wahl sein

Im fortgeschrittenen Alter sind selbst gemachte Gutscheine auch Garanten dafür, dass man nichts bekommt, was man bereits besitzt. Vielfach kauften Erwachsene sich das, was sie sich wünschen, vom eigenen Geld. Mit selbst gebastelten Gutscheinen wird außerdem vermieden, dass jemand den Geschmack des anderen nicht trifft. Ein eigener PC bietet durch Grafikprogramme heute eine Vielzahl an Möglichkeiten, einen Geschenkgutschein im professionellen Design zu basteln. Wichtig ist, dass seine Optik nicht wie eine Fälschung wirkt. Es dürfen keine Verwechslungen vorkommen. Es sollte klar sein, dass es sich um einen Stellvertreter-Gutschein handelt. Man darf auf keinen Fall eine Gutschein-Kopie basteln, die an der Kasse eines Kaufhauses für echt gehalten wird. Solche Geschenke können einen in Teufels Küche bringen. Es handelt sich dabei um versuchten Betrug. Wenn dahinter keine betrügerische Absicht stand, wird das vor Gericht als strafmildernd gewertet. Doch der Versuch, einen Kaufhaus-Gutschein exakt zu kopieren, ist strafbar. In diesem Falle sollte man lieber einen echten Geschenkgutschein des Kaufhauses verschenken.


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